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ArchiCAD 18 Praxiseinstieg by Detlef Ridder

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231
Kapitel 7
Treppen
Bei den Treppen gibt es drei Möglichkeiten:
Sie können aus einer Vielzahl von vorgegebenen Standard-Treppenformen aus
der Bibliothek auswählen und mit Variation zahlreicher Parameter in der T
REP-
PE-GRUNDEINSTELLUNG Ihre eigene Treppengeometrie erstellen.
Sie konstruieren die Treppe nach Auswahl der groben Form über mehrere Dia-
logeingabefelder sehr detailliert in der T
REPPE-GRUNDEINSTELLUNG unter TREP-
PE ERSTELLEN.
Sie konstruieren den Umriss als Schraffur und die Lauflinie der Treppe als nor-
male Geometrie selber und lassen ArchiCAD mit der Funktion P
LANUNG|TREP-
PE MIT AUSWAHL ERSTELLEN daraus eine Treppe erstellen.
7.1 Standardtreppen
Für Standardtreppen rufen Sie das TREPPEN-Werkzeug auf, suchen einen Treppen-
typ aus den Bibliothekselementen aus und definieren die Treppengeometrie über
Parameter. Sie finden fünfzehn Treppen-Typen in der Bibliothek. Die wichtigsten
Parameter lassen sich dann im Einstellungsdialog individuell anpassen. Eventuell
wird Ihnen eine Treppe angeboten, deren Laufrichtung genau umgekehrt sein
muss. Dazu gibt es im Dialogfeld T
REPPE GRUNDEINSTELLUNG unter der Winkelan-
gabe noch die Schaltfläche B
IBLIOTHEKSELEMENT SPIEGELN.
Abb. 7.1: TREPPEN-Werkzeug
7.2 Individuelle Treppen
Starten Sie wieder den EINSTELLUNGSDIALOG (Abbildung 7.2). Dort finden Sie
oben über dem Vorschaubild die Schaltfläche T
REPPE ERSTELLEN. Sie wählen Letz-
tere und dürfen sich zuerst für eine der vordefinierten Formen (Abbildung 7.3)
entscheiden. Es reicht von der einfachen einläufigen Treppe bis zur gewendelten
und letztlich bis zur Wendeltreppe. 21 Formen stehen zur Verfügung, die aller-
letzte Form ist für den Fall vorbehalten, wo Sie die gesamte Treppengeometrie
durch eigene Konstruktion vordefinieren.
Kapitel 7
Treppen
232
Abb. 7.2: Eingabedialogfenster für Standardtreppen
Achten Sie vor der Auswahl einer Treppengeometrie noch auf die beiden obersten
Schaltflächen (Abbildung 7.3). Damit kann zwischen Treppen und Rampen gewählt
werden, die beide ähnliche Geometrien verwenden. Um alle Parameter kennenzu-
lernen, sollten Sie verschiedene Treppenformen probieren. Für unser Beispiel
wird der Typ G
LEICHSEITIG, VIERTELGEWENDELT gewählt. Nach dieser Wahl er-
scheint eine Reihe von Dialogfenstern für folgende Parametereingaben:
GEOMETRIE UND TREPPENLAUF-EINSTELLUNGEN
STRUKTUR- UND PODEST-EINSTELLUNGEN
EINSTELLUNGEN DER STUFE
GELÄNDER-EINSTELLUNGEN
SYMBOL-EINSTELLUNGEN
LISTEN-EINSTELLUNGEN
In den Dialogfenstern werden Sie bei den meisten Parametern kleine Schalter fin-
den, um die Werte gegen Veränderungen zu schützen. Das Programm wird dann
stets versuchen, die übrigen Parameter so zu arrangieren, dass eine gültige Trep-
pengeometrie entsteht. Bevor Sie letztlich die neu gestaltete Treppe speichern,
7.2
Individuelle Treppen
233
sollten Sie auf jeden Fall über die Schaltfläche TREPPE PRÜFEN die Konsistenz Ihrer
Eingaben testen lassen. Gegebenenfalls erhalten Sie Ratschläge, was zu ändern ist.
Abb. 7.3: Trep penf orm en
Geometrie- und Treppenlauf-Einstellungen
Unter EINSTELLUNGEN GEOMETRIE geben Sie die Abmessungen ein für
TREPPENHÖHE
LAUFBREITE
LÄNGE DES MITTLEREN TEILS
LÄNGE DES UNTEREN TEILS
Kapitel 7
Treppen
234
LÄNGE DES OBEREN TEILS
LÄNGE DER LAUFLINIE
Die Daten sind hier redundant. Wenn Sie alle Parameter bis auf die LÄNGE DER
LAUFLINIE eingegeben haben, ergibt sich diese automatisch. Es kann aber auch
sein, dass Sie diese Länge vorgeben möchten, aber die L
ÄNGE DES OBEREN TEILS
ermitteln lassen wollen. Durch Schützen der Lauflinie mit dem kleinen Vorhänge-
schloss und der übrigen Längen können Sie das Programm dann zwingen, die
L
ÄNGE DES OBEREN TEILS zu berechnen. Einen Wert, den man wohl immer nach
Eingabe schützen wird, ist natürlich die Treppenhöhe, weil sie durch die übrige
Konstruktion von außen vorgegeben ist.
Abb. 7.4: Geometriedefinition der Treppe
Als weitere Eingaben folgen unter EINSTELLUNGEN DES LAUFS die STUFENZAHL
und die LAGE DER LAUFLINIE vom Rand her gesehen. Dann folgen für gewendelte
und verzogene Teile der Treppe die Angabe der
MINIMALEN AUFTRITTSFLÄCHE und
die Wahl zwischen
NORMALEM VERZIEHEN und RADIALEM VERZUG.
In der Grafikvorschau können Sie auch den Bereich bzw. die Bereiche für das Ver-
ziehen der Stufen grafisch interaktiv bestimmen. Der Verzugsbereich wird grau

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