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ArchiCAD 18 Praxiseinstieg by Detlef Ridder

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Kapitel 5
Wände, Fenster, Türen ...
150
Innenkanten der Wände reicht. Wenn Sie mit dem ZAUBERSTAB auf die Außenkante
der Umgrenzungswand klicken, zeigt der Z
AUBERSTAB das Polygonsymbol und
erstellt eine Decke bis zu den Außenkanten der Wände. Das funktioniert auch im
3D-Fenster.
5.5.2 Decken anpassen
Die Deckenkanten können auch in ihrem Neigungswinkel verändert werden, z.B.
zum Anpassen an eine Dachneigung. Das geht im E
INSTELLUNGSDIALOG oder
auch für individuelle Kanten mittel P
ET-PALETTE. Markieren Sie dazu die Decke,
aktivieren Sie mit einem weiteren Klick auf eine Kante die P
ET-PALETTE und rufen
Sie dort rechts oben das Werkzeug I
NDIVIDUELLE KANTEN-EINSTELLUNGEN auf.
Hier können Sie eigene Winkel für die aktuelle Kante oder auch für alle Kanten
eingeben. Zum Anpassen an eine Dachneigung von 30° müssen Sie einen Winkel
von 150° angeben (180° – 30° = 150°), also immer den Neigungswinkel von 180°
abziehen. In den G
RUNDEINSTELLUNGEN können Sie zwar auch den Winkel für die
Kante angeben, aber nur einen einzigen Wert für alle Kanten. Bei individuell ver-
änderten Kantenwinkeln finden Sie in den G
RUNDEINSTELLUNGEN dann eine gelbe
Markierung.
Eventuell wollen Sie die Decke nicht bis ganz außen durchgehen lassen. Dann
müssen Sie die Decke an einer Kante anklicken und mit dem Werkzeug A
LLE KAN-
TEN VERSETZEN aus der PET-PALETTE auf die Kanten der tragenden Wände direkt
ziehen oder um einen einzugebenden Betrag zurückziehen. Diesen Betrag geben
Sie in die T
RACKER-Dialogfläche unter ABSTAND ein.
Die Wände im darunter liegenden Geschoss sollten nun mit der äußeren Schicht
bis zur entsprechenden Schicht im Obergeschoss durchgehen. Dazu reicht es aus,
die untere Wand bis zur Geschosshöhe durchgehen zu lassen, also den vorgegebe-
nen Versatz der Oberkante von -0,3 m auf 0,0 m zu setzen. Die Verschneidungs-
prioritäten sorgen dann dafür, dass die Materialien korrekt dargestellt werden.
Abb. 5.44: Decke unter dem Obergeschoss wird auf die tragende Wand zurückgesetzt.

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