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ArchiCAD 20 - Praxiseinsteig by Detlef Ridder

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Kapitel 1
Schnellstart: Wie geht das?
24
die BEMAßUNGSEINSTELLUNG Aus vier verschiedenen Bemaßungstypen ist
DIN 1356 – R
UNDUNG 0.50 vorgegeben. Dies ist eine normale Baubemaßung
mit Angabe der halben Zentimeter. Die übrigen Bemaßungsdarstellungen sind
DIN 1356 – R
UNDUNG 0.01 mit Anzeige bis zum Millimeter hin, DIN 1356 –
R
UNDUNG 0.25 mit Anzeige bis zum Viertel-Zentimeter hin und MILLIMETER
mit Anzeige der Zentimeter und Millimeter und auch der hundertstel Millime-
ter als hochgestellte Zahlen.
Als letzte Leiste des Programms finden Sie ganz unten die S
TATUSLEISTE, in der
bei Befehlsbedienung die Eingabeaufforderungen erscheinen.
1.4 Konstruktion der Außenwände
Um schnell in die Konstruktion einzusteigen, soll hier versucht werden, mit ein-
fachsten Mitteln und den Werkzeugen, die automatisch oder mit wenigen Klicks
zu aktivieren sind, zunächst eine einfache Entwurfszeichnung zu erstellen. Die
Maße sind in Abbildung 1.8 gegeben. Es sollen Außenwände für einen einfachen
Grundriss gezeichnet werden, Innenwände, Fenster und die Eingangstür mit
Standard-Elementen.
Abb. 1.8: Erste Beispielkonstruktion
1.4
Konstruktion der Außenwände
25
Nehmen wir an, dass Sie ArchiCAD gestartet und ein neues Projekt begonnen
haben. Dann wird Ihnen nach dem Start-Dialogfenster im Grundrissfenster rechts
oben nach Aktivieren des P
OP-UP NAVIGATORS schon mal unter GESCHOSSE mit 0.
EG das Erdgeschoss als aktuelles Geschoss angezeigt (Abbildung 1.10). Die Geschoss-
nummerierung beginnt automatisch mit 0, der Name EG ist eine Vorgabe, die Sie
nach Rechtsklick darauf über G
ESCHOSS UMBENENNEN auch ändern können.
Etwas unterhalb der Strukturdarstellung des N
AVIGATORS finden Sie bei
B
ESCHREIBUNGEN die Schaltfläche EINSTELLUNGEN. Hier können Sie mit einem
Klick die Voreinstellungen für das Geschoss sehen, ändern und auch weitere
Geschosse mit D
ARÜBER EINFÜGEN und DARUNTER EINFÜGEN erstellen (Abbildung
1.9). Alternativ erreichen Sie die Geschoss-Einstellungen auch über das Rechts-
klickmenü eines beliebigen Geschosses.
Im Beispiel werden wir uns zunächst auf ein einziges Geschoss beschränken.
Abb. 1.9: Einstellungen für Geschosse
Nun sollen die ersten Wände konstruiert werden. Sie beginnen natürlich damit,
dass Sie im W
ERKZEUGKASTEN links das WAND-Werkzeug anklicken. Das führt
dazu, dass im I
NFOFENSTER oberhalb des Grundrissfensters die wichtigsten
G
RUNDEINSTELLUNGEN für dieses WAND-Werkzeug angezeigt werden (Abbildung
1.10). Außerdem erscheint sofort ganz unten in der S
TATUSANZEIGE die Anfrage
A
NFANGSPUNKT FÜR POLY-WAND FESTLEGEN. Hier erfahren Sie bei Aufruf
bestimmter Funktionen immer, was zu tun ist. Sofern Sie also noch nicht auswen-
dig wissen, wie ArchiCAD zu bedienen ist, bekommen Sie hier unten stets wert-
volle Hilfe.
Kapitel 1
Schnellstart: Wie geht das?
26
Abb. 1.10: WAND-Werkzeug aufrufen
Sie sollten einen kurzen Blick auf das INFOFENSTER oben werfen. Es enthält mit
mehreren Schaltflächen, einigen Unterkategorien und Eingabefeldern die wich-
tigsten Bedienelemente für die Festlegung der Parameter für eine Wand.
Gleich mit dem ersten Button E
INSTELLUNGSDIALOG erreichen Sie das Dialogfeld
mit den kompletten Einstellungen für ein Wandelement. Hier wollen wir aber noch
nicht ins Detail gehen, sondern mit voreingestellten Werten arbeiten.
Daneben sehen Sie in der zweiten Schaltfläche die für das aktuelle Element akti-
vierte Ebene, hier W
AND AUSSEN.
Nun folgen vier wichtige Buttons mit den Geometriemethoden zur Wanderstellung:
GERADE erstellt im Normalfall mit der Option POLY mehrere verbundene ge-
radlinige Wandsegmente. Weitere Optionen sind G
ERADE EINFACH für einzel-
ne gerade Wandsegmente, R
ECHTECK für rechteckige Wandverbünde und GE-
DREHTES RECHTECK für rechteckige Wandverbünde, die unter einem Winkel
stehen.
GEKRÜMMT Mit verschiedenen Untervarianten können bogenförmige Wand-
segmente konstruiert werden: M
ITTELPUNKT UND RADIUS, 3 PUNKTE oder TAN-
GENTE. Nach Eingabe der benötigten Geometrieelemente wird in den beiden
ersten Methoden noch der Start- und Endwinkel des Bogens angefordert, wäh-
rend bei der Methode T
ANGENTE ein Vollkreis entsteht, der aber noch in seiner
Lage mit dem sogenannten Augen-Cursor verändert werden kann.
TRAPEZ ist eine Sonderform der Wand mit variabler Dicke an den Wandenden.
Die Wandstärken für die beiden Wandenden müssen Sie vorher im E
INSTEL-
LUNGSDIALOG festlegen.

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