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AutoCAD 2015 und LT 2015 für Architekten und Ingenieure by Detlef Ridder

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Vorwort
Neu in AutoCAD 2015 und AutoCAD LT 2015
Jedes Jahr Ende März erscheint eine neue AutoCAD-Version. Sowohl die Vollver-
sion als auch die LT-Version (Light) warten immer wieder mit verbesserten und
neuen Funktionen auf. Alle drei Jahre gibt es ein neues Hauptrelease mit neuen
Objekten oder Verfahren und auch mit einem neuen DWG-Format. Das aktuelle
Release 2015 ist kein solches Hauptrelease. Das Format der Zeichnungsdateien
bleibt also dasselbe wie für die letzte Version. Allerdings wird nun Windows XP
nicht mehr unterstützt. Ein A
PPLICATION MANAGER wird mitinstalliert, der Sie für
alle Ihre Autodesk-Produkte über Updates informieren soll.
Bei der Version AutoCAD 2015 liegt der Schwerpunkt auf Verbesserungen der
Bedienoberfläche:
Die Benutzeroberfläche ist grundsätzlich umgestaltet worden, um visuell mehr
Klarheit zu schaffen. Die Hintergrundfarbe aller Bedienelemente wurde in
augenfreundlichem Grau gehalten und die Farben der Werkzeuge treten klar
und kontrastreich hervor. Wer kein Freund der dunkleren Töne ist, kann über die
O
PTIONEN wieder auf hellere Darstellung umschalten. Aber ergonomisch fand
ich beim ersten Hinsehen die neue Oberfläche sehr gut abgestimmt und lesbar.
Gleich beim Start fällt als Erstes auf, dass kein extra Begrüßungsfenster mehr er-
scheint, sondern die N
EUE REGISTERKARTE, die auch sonst bei Beginn einer neu-
en Zeichnung über das +-Register aufblättert. Alle sinnvollen Teile des früheren
Begrüßungsfensters wurden hier gut integriert. Beim Start muss vor allem nicht
mehr extra gewartet werden, bis das Begrüßungsfenster auch aktiviert ist.
Vor allem kann von hier aus gleich die Zeichnung mit Standard-Vorlage gestar-
tet werden, alternativ individuell eine Vorlage per Dropdown-Liste sehr be-
quem gewählt werden oder eine Vorgängerzeichnung geöffnet werden.
Nach dem Start findet man nicht nur bei den Zeichnungsregistern oben das
bereits bekannte +-Register für neue Zeichnungen, sondern nun auch unten
am Zeichenfenster ein +-Register für neue Layouts. Auch hier eine intuitive
einfache Bedienung.
Auffällig ist sofort die Umgestaltung der Statusleiste. Die Werkzeuge dieser
Leiste befinden sich komplett auf der rechten Seite und sind nicht mehr als
Texte, sondern nur noch als Symbole verfügbar. Das äußerste rechte Werkzeug
Vorwort
22
ANPASSEN dient zum Aktivieren/Deaktivieren der verschiedenen Buttons. Eine
extra Zeichenstatusleiste ist nicht mehr nötig, da wegen der Symbole genü-
gend Platz in einer einzigen Zeile ist.
Der bekannte Button für die Hardwarebeschleunigung enthält als neues Merk-
mal nun auch eine bessere Darstellung geglätteter Linien.
Die alte Benutzeroberfläche AUTOCAD KLASSISCH mit den Werkzeugkästen
steht nun nicht mehr zur Verfügung, da sich doch die Multifunktionsleisten
weitgehend durchgesetzt haben. Für »Bastler« ist sie über den A
BI-Befehl noch
rekonstruierbar, da die Werkzeugkästen noch komplett vorhanden sind.
Bei Befehlen, die eine Auswahl verlangen, wie EINFÜGE-Befehl, Bemaßungsstil
oder Textstile erscheinen nun Vorschau-Galerien mit Bilddarstellungen zur Aus-
wahl.
Eine schöne Ergänzung hat die HILFE-Funktion erfahren. Wenn Sie sich über
einen Befehl informieren, finden Sie in der Erläuterung einen H
IER-Button,
der Ihnen nach Anklicken die Position des Befehls mit einem großen Pfeil auf
Ihrer Benutzeroberfläche anzeigt.
Bei vielen einzelnen Befehlen gibt es benutzerfreundliche Erweiterungen:
Ein neuer Objektwahlmodus LASSO erlaubt die Objektwahl durch einfaches
Umfahren mit gedrückter Maustaste.
Die Hervorhebung von Objekten, über denen Ihr Cursor schwebt, ist nun inten-
siver geworden.
Bei vielen Befehlen wie SCHIEBEN, KOPIEREN, DREHEN etc. erscheint ein zusätz-
liches Logo am Cursor, das die Aktion symbolisiert, damit Sie noch besser wis-
sen, was Sie tun.
Immer mehr Befehle wie STUTZEN, ABRUNDEN etc. zeigen schon vor dem Be-
stätigen/Beenden das Resultat als Vorschau an, damit Sie Fehlaktionen gleich
abbrechen können.
Im MTEXT kann die automatische Erkennung von Gliederungspunkten akti-
viert werden, sodass bei Eingabe von Gliederungsmerkmalen wie »1.«, »a)« etc.
automatisch bei Zeilenwechsel eine gegliederte Darstellung auch mit Unter-
gliederung beim Einrücken erscheint.
Innerhalb des MTEXT-Befehls ist das Anpassen von Formatierungen möglich.
Im MTEXT wird die unbeabsichtigt aktivierte Feststelltaste erkannt, das heißt,
wenn Sie »tEXT« schreiben, wird es in »Text« umgewandelt und die Feststell-
taste gelöst. Eine sehr angenehme Funktion.
Eine neue Funktion TEXTAUSRICHTEN erlaubt das Ausrichten von Mtext- und
Dtext-Objekten.
Die Bemaßungsfunktionen sind derart optimiert, dass Sie nicht mehr versehent-
lich auf anderen Bemaßungen einrasten können.

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