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Cinema 4D R18 - Praxiseinstieg by Maik Eckardt

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Kapitel 2
30
MODELLIERUNG
Unterschied in der Selektion. Ist er aktiv, werden nur die in der augenblicklichen
Ansicht sichtbaren Elemente selektiert, ist er inaktiv, auch die dahinter liegenden
unsichtbaren. Bearbeiten Sie nun diese Selektion, kann der falsche Umgang mit
dieser Funktion zu erheblichen Problemen führen. Abbildung 2.3
Abbildung 2.3
Die Attribute der
Selektions-Werk-
zeuge
Oft ist es nötig, bestehende Selektionen umzuwandeln. Also zum Beispiel die
Selektion auf den Polygonen vorzunehmen, weil das übersichtlicher ist, und sie
dann auf die Punkte oder Kanten zu übertragen. Alle Kombinationen sind dabei
möglich und machen auch Sinn. Für die Umwandlung gibt es zwei Wege. Haben Sie
eine Selektion erstellt, klicken Sie nun einfach bei gedrückter
(Strg)/(Ctrl)-Taste
auf den Button des Modus, in den Sie wandeln wollen. Die Selektion wird sofort
übertragen. Die zweite Variante ist der Befehl S
ELEKTION UMWANDELN... aus dem
S
ELEKTIEREN-Menü. Es öffnet sich ein Dialogfeld, in dem Sie links die bestehende
und rechts die gewünschte Art der Selektion definieren. Abbildung 2.4
Abbildung 2.4
Eine bestehende
Selektion umwan-
deln mit der entspre-
chenden Funktion
aus dem Selektieren-
Menü
2.4 Spline-Objekte
Splines sind durch Linien miteinander verbundene Punkte. Auch hier unterschei-
det man wieder parametrische Spline-Objekte, deren Punkte für uns unsichtbar
bleiben und somit nicht editierbar sind, und konvertierte Spline-Objekte mit sicht-
baren Punkten. Parametrische Spline-Objekte werden auch als Spline-Grund-
objekte bezeichnet und konvertierte Splines als echte Splines.
Parametrische Spline-Objekte sind vorgefertigt und werden ausschließlich mittels
ihrer zugrunde liegenden Formeln in den Attributen verändert. Sie können mit dem
Befehl G
RUNDOBJEKT KONVERTIEREN in einen echten Spline umgewandelt werden.
Echte oder konvertierte Spline-Objekte sind Punkt für Punkt editierbar, analog den
Punkten eines Polygon-Objekts. Echte Splines entstehen allerdings nicht nur
m2.4 Spline-Objekte
31
durch Konvertierung vorgefertigter, also parametrischer Splines, sondern können
auch Punkt für Punkt selbst erstellt werden.
Hauptsächlich dienen Splines zum Erzeugen von Umrissen und Querschnitten, die
mittels der Generatoren zu dreidimensionalen Objekten verarbeitet werden. Sie
können aber auch als Pfade verwendet werden, an denen entlang ein Objekt ani-
miert wird. Splines werden wie das Null-Objekt im Renderer, also im fertigen Bild,
niemals sichtbar. Vorgefertigte, parametrische Splines finden Sie im E
RZEUGEN-
Menü unter S
PLINE. Ein Beispiel sehen Sie in Abbildung 2.5.
Abbildung 2.5
Spline-Grundobjekt
Zahnrad
In den Attributen eines konvertierten oder echten Spline-Objekts wird unter dem
Tab O
BJEKT mit der Option TYP die Interpolation der Spline-Kurve zwischen den
Punkten definiert. L
INEAR verbindet die Punkte in einer geraden Linie. KUBISCH,
A
KIMA und BEZIER verbinden die Punkte in einer abgerundeten Kurve auf verschie-
dene Arten, aber immer direkt durch den Punkt. B
EZIER erzeugt zudem bei Aktivie-
rung einzelner Punkte einen Anfasser in Form einer Tangente, mit dem die Kurve
interaktiv verändert werden kann. B-S
PLINE nimmt auf die Punkte nur noch bedingt
Rücksicht und erzeugt eine extrem weiche Kurve. Abbildung 2.6
Abbildung 2.6
Spline mit vier
Stützpunkten:
- Linear
- Kubisch
- Akima
- B-Spline

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