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Cinema 4D R18 - Praxiseinstieg by Maik Eckardt

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m6.4 Workshop: Rendern von Einzelbildern mit dem
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6.4 Workshop: Rendern von
Einzelbildern mit dem
Standard-Renderer
Natürlich sind die Rendervoreinstellungen sehr eng mit den spezifischen Anforde-
rungen an die jeweilige Szene verbunden. Trotzdem gibt es im täglichen Umgang
einige Parameter, die immer wieder auftauchen und deshalb in diesem Workshop
etwas näher unter die Lupe genommen werden.
Öffnen Sie aus den W
ORKSHOP-DATEIEN unter RENDERN die Szene Standard_Elefant_
Base.c4d. Die fertige Szene Standard_Elefant_Final.c4d finden Sie zum einfachen
Nachvollziehen ebenfalls dort. Es ist exakt die gleiche Szene wie im Workshop
Szene. So fällt es Ihnen leichter, die einzelnen Elemente und deren Aufgaben zu
identifizieren. Wenn Sie die Datei an eine andere Stelle kopieren, achten Sie da-
rauf, den tex-Ordner mitzunehmen.
Abbildung 6.16
Abbildung 6.16
Die Ausgangsszene
Wir können also sofort mit den RENDERVOREINSTELLUNGEN beginnen. Öffnen Sie sie
mittels Mausklick auf die rechte der drei Szenenklappen in der waagerechten
Befehlspalette.
Achten Sie darauf, dass oben links im Pulldown-Menü R
ENDERER der STANDARD-Ren-
derer ausgewählt ist.
Im Menü-Punkt A
USGABE wird die Größe des Bildes bestimmt. Das Hintergrundbild
gibt hier allerdings bereits das Seitenverhältnis vor. Es beträgt 4:3. Da dieses Sei-
tenverhältnis auch voreingestellt ist, benötigen wir also nur noch eine gängige
Bildgröße:
Proportionen erhalten = Aktivieren
Kapitel 6
230
RENDERN
•Breite = 1024 Pixel
Abbildung 6.17
Abbildung 6.17
Die Einstellungen im
Menü-Punkt
Ausgabe
Den Menü-Punkt SPEICHERN überspringen wir für den Moment, da sich die Parame-
ter hier erst erweitern, sobald die Multi-Pässe definiert sind.
Setzen Sie einen Haken vor dem Menü-Punkt M
ULTI-PASS. Damit Sie Ihr Rendering
später in einem Bildbearbeitungsprogramm noch verfeinern können, benötigen
Sie die wichtigsten Daten im Bild als separaten Bild-Pass. Dazu gehört vor allen
Dingen ein A
LPHA-Kanal, um das Elefant-Objekt freizustellen. Nur so kann es unab-
hängig von Hintergrund und Schatten nachbearbeitet werden.
Die Funktion A
LPHA-KANAL im SPEICHERN-Tab nützt hier leider nichts, da mit ihr immer
alle Objekte einen A
LPHA-Kanal erhalten und Boden und Hintergrund ebenfalls
dazu zählen. Hier hilft mal wieder das R
ENDER-Tag. Selektieren Sie das Polygon-
Objekt E
LEFANT im Objekt-Manager und rufen Sie aus dem TAGS-Menü unter
CINEMA 4D T
AGS das RENDER-Tag auf. In seinen Attributen wechseln Sie in den Tab
K
ANAL. Hier kann für jedes Objekt eine ID vergeben werden. Aktivieren Sie den
obersten Kanal.
Die ID besagt erst einmal nichts weiter als: Du bist die Nummer eins. Andere Teile
des Programms können nun auf diese ID zugreifen und sie für ihre Zwecke nutzen.
Abbildung 6.18
Ein solcher Teil des Programms sind zum Beispiel die Rendervoreinstellungen.
Unter dem Button M
ULTI-PASS... (links unten) werden die Kanäle ausgewählt, die
einen separaten Pass erhalten sollen. Wählen Sie hier den O
BJEKT-Kanal.
Selektieren Sie den neu hinzugekommenen Untermenü-Punkt O
BJEKT-KANAL unter
dem Menü-Punkt M
ULTI-PASS. Auf der rechten Seite finden Sie nun ein Feld, in dem
die ID zugeordnet wird. In unserem Fall die bereits voreingestellte Eins. Sie können
allerdings so viele IDs vergeben, wie Sie möchten, und für jedes Objekt einen eige-
nen O
BJEKT-Kanal erstellen.
m6.4 Workshop: Rendern von Einzelbildern mit dem
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Abbildung 6.18
ID-Vergabe im
Render-Tag
Da wir weder Spiegelung noch Glanzlicht in der Szene haben, gibt es nicht viel, was
einen eigenen Pass benötigt. Der Schatten ist allerdings immer einer der wichtigs-
ten, da Sie ihn so später noch nachjustieren können, zum Beispiel dunkler oder
heller oder auch weicher oder härter. Klicken Sie also erneut auf den Button M
ULTI-
P
ASS... und wählen Sie hier den Kanal SCHATTEN. Auch er wird als neuer Untermenü-
Punkt integriert, allerdings ohne weitere Parameter. Abbildung 6.19
Abbildung 6.19
Die Multi-
Pass-Kanäle
Nachdem die Multi-Pässe nun definiert sind, können auch die Speicherpfade ange-
legt werden. Wechseln Sie in den Menü-Punkt S
PEICHERN. Bei einer Kompositions-
Datei müssen zwei Speicherpfade angegeben werden. Einmal wie gewohnt oben
der Pfad für das eigentliche Bild. Klicken Sie auf das ovale Feld am Ende von der
Datei-Eingabe. Suchen Sie einen Pfad zu Ihren Projektdateien und vergeben Sie
einen eindeutigen Dateinamen. Zum Beispiel Elefant_Bild. Das Format TIFF kön-
nen Sie belassen.
Kapitel 6
232
RENDERN
Unten wird nun auf demselben Weg die Multi-Pass-Datei gespeichert. Auch hier
ein eindeutiger Name: Elefant_Composing. Da das Multi-Pass-Bild meist mit meh-
reren Ebenen gespeichert wird, ist hier schon Photoshop (PSD) als Format vordefi-
niert. Abbildung 6.20
Abbildung 6.20
Die Einstellungen im
Menü-Punkt
Speichern
Wechseln Sie in den Menü-Punkt ANTIALIASING. Wir werden die Qualität der Texturen
ein wenig erhöhen, indem wir Bestes-Antialiasing verwenden, damit die ganze
Szene aber nicht zu matschig wird, mit dem S
INC-Filter.
Antialiasing = Bestes
•Filter = Sinc
Abbildung 6.21
Abbildung 6.21
Die Einstellungen im
Menü-Punkt
Antialiasing
Zum Schluss werden wir noch einen Effekt hinzufügen. Mausklick auf den Button
E
FFEKTE... öffnet die Auswahl aller in Ihrem Bundle vorhandenen Effekte. Einer
davon ist das A
MBIENT OCCLUSION. Auch die Auswahl eines Effektes erzeugt wieder
einen neuen Menü-Punkt mit Parametern auf der rechten Seite. Abbildung 6.22

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