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Das politische System der EU, 4th Edition

Book Description

Auf den ersten Blick erscheint die EU als ein undurchschaubares Labyrinth: Die Kommission will alles verregeln, Ratssitzungen enden im Streit, das Parlament blockiert Entscheidungen. Hinzu kommt die Kakophonie zwischen den Mitgliedstaaten: Deutschland fordert eisernes Sparen, Frankreich eine verstärkte Ausgabenpolitik, die Briten liebäugeln mit dem Austritt.
Dieses Buch bietet den roten Faden durch das Labyrinth. In zwölf konsistent aufgebauten und verständlich geschriebenen Kapiteln entwickelt es schrittweise ein klares Bild vom politischen System der EU. Das reicht von Erklärungsansätzen zur europäischen Integration über den historischen Werdegang des Integrationsprozesses bis hin zu Struktur und Funktionsweise der europäischen Organe. Weitere Themen sind die kontinuierliche Erweiterung und Ausdifferenzierung des EU-Systems sowie seine Effizienz, Effektivität und demokratischen Verfasstheit. Den Abschluss bildet eine theoriegeleitete Zusammenfassung der Analyseergebnisse.
Für die vierte Auflage wurde das Buch völlig überarbeitet und auf den neuesten Stand nach dem Vertragsschluss von Lissabon und dem Ausbruch der Eurokrise gebracht.
Der Band richtet sich an Studierende der Politikwissenschaft in allen Studienphasen. Er bietet Einsteigern wie Fortgeschrittenen gleichermaßen Informationen und Denkanreize.

Table of Contents

  1. Titel
  2. Impressum
  3. Vorwort
    1. Vorwort zur vierten Auflage
    2. Vorwort zur dritten Auflage
    3. Vorwort zur zweiten Auflage
    4. Vorwort zur ersten Auflage
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Verzeichnis der Abkürzungen
  6. Verzeichnis der Tabellen, Übersichten und Abbildungen
  7. 1 Einleitung: die EU als politisches System
    1. 1.1 Paradoxien des EU-Systems
    2. 1.2 Themen und Fragestellungen
  8. 2 Theoriebildung zur europäischen Integration und zur EU
    1. 2.1 Klassische Theorien: Neo-Funktionalismus, Intergouvernementalismus, Föderalismus
    2. 2.2 Neuinterpretation der klassischen Theorien
    3. 2.3 Theoretische Alternativen: Institutionalismus, Mehrebenen-Governance, Sozialkonstruktivismus
    4. 2.4 Neuere Theoriebildung zur EU als politischem System
    5. 2.5 Ein heuristisches Konzept: die EU als bizephales System
    6. 2.6 Schlussfolgerungen
  9. 3 Die Herausbildung der Europäischen Union: supranationale Dynamik versus intergouvernementale Entscheidungsmacht
    1. 3.1 Gründung und Aufbau der Europäischen Gemeinschaften im Zeichen eines supranationalen Integrationswegs
    2. 3.2 Aus- und Umbau der Europäischen Gemeinschaften im Zeichen intergouvernementaler Entscheidungsmacht
    3. 3.3 Erneuter Integrationsschub und institutionelle Dissoziierung von supranationaler und intergouvernementaler Integration
    4. 3.4 Schlussfolgerungen
  10. 4 Die Konsolidierung der Europäischen Union: Erweiterung, Vertiefung, Ausdifferenzierung
    1. 4.1 Vorsichtiger Inkrementalismus
    2. 4.2 Neue Parameter der Integration
    3. 4.3 Schlussfolgerungen
  11. 5 Die institutionelle Grundstruktur der EU
    1. 5.1 Die Kommission
    2. 5.2 Der Rat
    3. 5.3 Der Europäische Rat
    4. 5.4 Das Europäische Parlament
    5. 5.5 Der Europäische Gerichtshof
    6. 5.6 Schlussfolgerungen
  12. 6 Die Funktionsweise der EU: Konflikt versus Konsens im Entscheidungsprozess
    1. 6.1 Recht- und Regelsetzung
    2. 6.2 Politische Grundsatzentscheidungen
    3. 6.3 Exekutivfunktionen und Politikimplementation
    4. 6.4 Schlussfolgerungen
  13. 7 Entscheidungsfindung und Performance der einzelnen Organe
    1. 7.1 Die Kommission: auf der Suche nach Kollegialität
    2. 7.2 Rat und Europäischer Rat: Verhandlung oder Problemlösung
      1. 7.2.1 Der Rat
      2. 7.2.2 Der Europäische Rat
    3. 7.3 Das Parlament: jenseits von Parteipolitik
    4. 7.4 Schlussfolgerungen
  14. 8 Die institutionelle Ausdifferenzierung der EU
    1. 8.1 Intergouvernementale Integration: Schaffung und Umbau der Zweiten und Dritten Säule
    2. 8.2 Jenseits von intergouvernemental und supranational: unabhängige Institutionen und Agenturen
    3. 8.3 Varianten differenzierter Integration
    4. 8.4 Schlussfolgerungen
  15. 9 Die Strukturierung der EU als Mehrebenensystem
    1. 9.1 Die nationale Regierungs- und Verwaltungsebene
    2. 9.2 Die regionale Regierungs- und Verwaltungsebene
    3. 9.3 Schlussfolgerungen
  16. 10 Die Inkorporation nicht-staatlicher Akteure in das EU-System
    1. 10.1 Interessenvertretung im europäischen Entscheidungsprozess
    2. 10.2 Mitentscheidung, delegierte Verantwortung, Politikimplementation
      1. 10.2.1 Sozialpartner als Akteure der Gesetzgebung
      2. 10.2.2 Selbstregulierung durch nicht-staatliche Akteure
      3. 10.2.3 Nicht-staatliche Akteure in der Politikimplementation
    3. 10.3 Schlussfolgerungen
  17. 11 Funktionsprobleme des EU-Systems: Effizienz und Effektivität
    1. 11.1 Effizienz: institutionelles Gefüge und Entscheidungsverfahren
      1. 11.1.1 Institutionelles Gefüge
      2. 11.1.2 Entscheidungsverfahren
    2. 11.2 Effektivität: Regelungs- und Steuerungskapazität
    3. 11.3 Schlussfolgerungen
  18. 12 Demokratische Legitimation der EU
    1. 12.1 Demokratisches Defizit
    2. 12.2 Möglichkeiten und Konzepte postnationaler Demokratie
    3. 12.3 Ansätze postnationaler Demokratie im EU-System
    4. 12.4 Schlussfolgerungen
  19. 13 Das EU-System in seiner Gesamtheit
    1. 13.1 Die EU als politisches System
      1. 13.1.1 Die EU als Verhandlungssystem
      2. 13.1.2 Die EU als Verflechtungssystem
      3. 13.1.3 Die EU als Mehrebenensystem
      4. 13.1.4 Die Gesamtstruktur der EU
    2. 13.2 Die Dynamik der Entfaltung des EU-Systems
      1. 13.2.1 Die bizephale Struktur des EU-Systems
      2. 13.2.2 Die Interaktion zwischen Kommission und Räten
    3. 13.3 Schlussfolgerungen
  20. 14 Ausblick: die Perspektiven der Europäischen Union
  21. Literaturverzeichnis