
288 Die „Normativität“ neuzeitlicher Frömmigkeitsgeschichte
das gegenwärtige Theorie- und Forschungsprogramm einer „Weiter-
entwicklung der Kirchensoziologie zur Religionssoziologie“
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auf ein
Verständnis von Religion, dessen Vorstellungsgehalte nicht dem Verdacht
auszuliefern sind, bloßer Abglanz institutionell vorgegebener Normen,
Wissenssysteme und Handlungsanweisungen in sozialem Verhalten oder
konkret-geschichtlicher Kristallisationskern nur dogmatisch-ideologischer
Ansprüche oder abstrakt-theoretischer Deduktionen zu sein. Für einen
solchen gesuchten sachlichen Mittel- und theoretischen Vermittlungsbe-
griff, in dem sich gewissermaßen eine Überschneidung ...