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Jetzt kommen wir zu einem der wichtigsten Themen meines fotografischen Schaffens, ich nenne es »ArsMorbiduum«. Man könnte frei übersetzt sagen: die Kunst des Morbiden, nicht etwa morbide Kunst!

Ich erinnere mich genau, wie ich dazu gekommen bin. Es muss so etwa 2006 gewesen sein, ich war mal wieder in den alten Kasernen rund um Berlin unterwegs, um fotografisch interessante Räume zu finden. Dieses Thema »Lost Places« habe ich ja schon etwa seit der Jahrtausendwende verfolgt. Ich saß also in einem der Räume auf einem alten Stuhl, machte gerade eine Pause, trank einen Schluck Tee, rauchte eine Zigarre und mein Blick fiel auf die gegenüberliegende Wand. Ein dort vorhandener Schimmelfleck, etwa in der Größe eines A4-Blatts, faszinierte ...

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