Zusammenfassung

Als Alfred Pott und Albert Vögler im Sommer 1926 die Gründung der AGKV initiierten, nutzten sie die Gunst der Stunde. Wie die gesamte deutsche Wirtschaft befanden sich die Stahlindustrie und der Bergbau des Ruhrgebiets in einem einschneidenden Umstrukturierungsprozess zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit nach einer weltkriegsbedingt mehr als zehnjährigen Sonderkonjunktur. Rationalisierung, Mechanisierung und Modernisierung wurden zum Dogma unternehmerischen Handelns. Äußeres Zeichen der Entwicklung war der Trend zur Unternehmenskonzentration, als deren bedeutendstes Beispiel die Anfang des Jahres entstandene Vereinigte Stahlwerke AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Vögler gilt. Das Unternehmen bündelte rund ein Drittel ...

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