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Als Weihnachten 2004 vor der Tür stand, hatte Clarissa Dickson Wright nur wenige gute Weihnachtswünsche für ihren Fernsehkoch-Kollegen Jamie Oliver übrig. Obwohl sie seine Kochkünste anerkannte, schien Dickson Wright – eine Hälfte aus dem Team der Two Fat Ladies der BBC – empört über Olivers Auftritt in Werbespots für die Zuchtlachs-Produktreihe von Sainsbury’s.1

Indem sie Studien zitierte, in denen behauptet wurde, in Europa gezüchteter Lachs sei mit krebserregenden Chemikalien verseucht, beschuldigte sie Oliver, sich zu prostituieren, indem er ein Produkt anpries, das er selbst nicht essen würde.

Dieser Angriff auf Olivers Integrität spiegelte ein gewisses Unbehagen wider, das viele Berufsköche in Bezug auf seine Geschäftsverbindung mit einer der größten britischen Supermarktgruppen hatten.

Sainsbury’s lieferte später ein Statement ab, dass sämtlicher frischer Lachs in ihrem Angebot aus sauberem Wasser stammt und den Anforderungen von Tierschutz, Umweltfreundlichkeit und Sicherheit vollauf gerecht wird. Einer von Olivers Sprechern äußerte auch wiederholt: »Wenn das etwas gewesen wäre, wofür er seinen Namen nicht hätte hergeben sollen, dann hätte er das auch nicht getan.«2

Olivers Attraktivität hat dazu beigetragen, dass der Umsatz des Unternehmens angekurbelt und sein Image als Anbieter von Qualitätslebensmitteln sowie als coole Einkaufs-Location aufgemöbelt wurde.

Trotz der ...

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