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Kreuzfahrthäfen im Wettbewerb

Book Description

Die Kreuzfahrtbranche boomt: Die Häfen verzeichnen seit Jahren eine stetige Zunahme an Anläufen und Passagieren. Kreuzfahrten sind nicht mehr nur Nebengeschäft, sondern haben mittlerweile für zahlreiche Häfen eine hohe wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Es wird massiv für mehr Anläufe geworben und hohe Investitionen, beispielsweise in den Bau neuer Terminals, werden getätigt. Insbesondere in Regionen wie der Ostsee, wo auf engem Raum zahlreiche attraktive Destinationen liegen, ist ein regelrechter Wettbewerb um die Gunst der Reedereien entstanden.

Am Beispiel der vier größten deutschen Häfen Kiel, Warnemünde, Hamburg und Bremerhaven gehen die Autoren folgenden Fragen auf den Grund: Worauf legen Kreuzfahrtreedereien bei der Auswahl der anzulaufenden Häfen besonderen Wert? Welche Kriterien und Faktoren sind für die Reedereien bei der Wahl der Ein-/Ausschiffungs- und Anlaufhäfen besonders wichtig und warum? Was muss ein Hafen bieten, um dauerhaft erfolgreich im Markt agieren zu können und um wettbewerbsfähig zu bleiben? Wie entwickeln sich Häfen als touristische Destinationen? Und welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit?

Table of Contents

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Vorwort
  5. Inhalt
  6. Abbildungsverzeichnis
  7. Tabellenverzeichnis
  8. 1 Geografische Lage der untersuchten Häfen
  9. 2 Geschichtliche Entwicklung der Häfen
    1. 2.1 Entwicklung Hamburgs
    2. 2.2 Entwicklung Bremerhavens
    3. 2.3 Entwicklung Kiels
    4. 2.4 Entwicklung Warnemündes
  10. 3 Hafenfunktionen
    1. 3.1 Hafenfunktionen aus wirtschaftstheoretischer Sicht
    2. 3.2 Hafenfunktionen aus Reedereisicht
  11. 4 Kategorisierung von Häfen
    1. 4.1 Unterscheidung nach Zugehörigkeit zu einem Makrostandort
    2. 4.2 Unterscheidung nach geografischen Gesichtspunkten
    3. 4.3 Unterscheidung nach der Art der Nutzung
    4. 4.4 Unterscheidung nach der Organisations- und Eigentumsstruktur
    5. 4.5 Unterscheidung nach dem touristischen Entwicklungsgrad
  12. 5 Häfen als organisatorische Einheiten
    1. 5.1 Organisatorische und operative Funktionen und Aufgaben in Häfen
    2. 5.2 Aufgaben der Port Authority
    3. 5.3 Management-Modelle für die Eigentums- und Organisationsstruktur
    4. 5.4 Privatisierung von Häfen – Beispiel Seehafen Rostock
    5. 5.5 Einordnung der vier Häfen
  13. 6 Kreuzfahrthäfen als touristische Destinationen
    1. 6.1 Ursprüngliches und abgeleitetes Angebot
    2. 6.2 Destinationslebenszyklus
    3. 6.3 Einflüsse interner Wechselwirkungen auf den Destinationslebenszyklus
    4. 6.4 Branchenlebenszyklus der Quellmärkte
  14. 7 Routing
    1. 7.1 Exkurs: Unterschiedliche Arten von Kreuzfahrten
    2. 7.2 Unterteilung in Fahrtgebiete
      1. 7.2.1 Ansätze zur geografischen Aufteilung der Fahrtgebiete
      2. 7.2.2 Eignungsfaktoren für Fahrtgebiete
      3. 7.2.3 Relevante Fahrtgebiete für die hier analysierten Häfen
    3. 7.3 Routentypen nach ihrer Organisationsform
      1. 7.3.1 Offene und geschlossene Ketten
      2. 7.3.2 Frei geplante oder Standard-Routen
      3. 7.3.3 Vor- und Nachteile von standardisierten Routen
    4. 7.4 Operative Schritte der Routenplanung
    5. 7.5 Hafenliegezeiten
    6. 7.6 Overnight-Stays
    7. 7.7 Nachtrand-Ansatz
    8. 7.8 Seetage
    9. 7.9 Exkurs: Planungsrisiko Treibstoffkosten
  15. 8 Standpunkt-Analyse
    1. 8.1 Standpunkt-Analyse Hamburg
    2. 8.2 Standpunkt-Analyse Bremerhaven
    3. 8.3 Standpunkt-Analyse Kiel
    4. 8.4 Standpunkt-Analyse Warnemünde
    5. 8.5 Zusammenfassung
  16. 9 ABC-Analyse
    1. 9.1 Anwendung der ABC-Analyse für alle relevanten Fahrtgebiete
    2. 9.2 Auswertung der ABC-Analyse
  17. 10 Wettbewerbsfaktoren
    1. 10.1 Seeseitige Erreichbarkeit
      1. 10.1.1 Seeseitige Erreichbarkeit Hamburgs
      2. 10.1.2 Seeseitige Erreichbarkeit Bremerhavens
      3. 10.1.3 Seeseitige Erreichbarkeit Kiels
      4. 10.1.4 Seeseitige Erreichbarkeit Warnemündes
      5. 10.1.5 Zwischenfazit zur seeseitigen Erreichbarkeit
    2. 10.2 Infrastruktur
      1. 10.2.1 Hafeninfrastruktur
      2. 10.2.2 Hinterlandinfrastruktur
      3. 10.2.3 Verkehrsanbindung für An- und Abreise
    3. 10.3 Touristische Attraktivität
      1. 10.3.1 Touristische Attraktivität Hamburgs
      2. 10.3.2 Touristische Attraktivität Bremerhavens
      3. 10.3.3 Touristische Attraktivität Kiels
      4. 10.3.4 Touristische Attraktivität Warnemündes
      5. 10.3.5 Zwischenfazit zur touristischen Attraktivität
    4. 10.4 Hafenanlaufkosten
    5. 10.5 Service
    6. 10.6 Sicherheit
    7. 10.7 Logistische und organisatorische Kompetenz
    8. 10.8 Bekanntheitsgrad und Marketing
  18. 11 SWOT-Analyse der untersuchten Häfen
  19. 12 Wertschöpfung
    1. 12.1 Arten der Wertschöpfung
    2. 12.2 Bedeutung maritimer Großevents
  20. 13 Netzwerke und Kooperationen
    1. 13.1 Lokale Kreuzfahrtnetzwerke
    2. 13.2 Kooperationen zwischen Kreuzfahrthäfen
      1. 13.2.1 Cruise Baltic
      2. 13.2.2 Atlantic Alliance – Europe’s Prime Cruise Destinations
      3. 13.2.3 Cruise Europe
      4. 13.2.4 CLIA
  21. 14 Zukünftige Entwicklungen der Kreuzfahrthäfen vor dem Hintergrund allgemeiner Mega-, Konsum- und Reisetrends
    1. 14.1 Änderung rechtlicher Rahmenbedingungen
      1. 14.1.1 Umweltauflagen für Schiffe und Auswirkungen auf die Fahrtgebiete
      2. 14.1.2 European Clean Power Directive
      3. 14.1.3 HELCOM
      4. 14.1.4 EU-Port-Packages
    2. 14.2 Megatrend Nachhaltigkeit
      1. 14.2.1 Ökologische Nachhaltigkeit – Alternative Energieversorgung
      2. 14.2.2 Soziale Nachhaltigkeit – Overcrowding
    3. 14.3 Megatrend Demografischer Wandel
    4. 14.4 Megatrend Individualisierung
      1. 14.4.1 Themenkreuzfahrten
      2. 14.4.2 Zunahme der Kapazitäten
      3. 14.4.3 „Destination Schiff“
    5. 14.5 Kreuzfahrthäfen als Erlebniswelten – eine analoge Entwicklung zu Flughäfen?
  22. Literaturverzeichnis
  23. Expertengespräche
  24. Register