„In beiden Fällen ist zu beachten, dass die Aktion im virtuellen Raum allein keine bildende Qualität aufweisen kann: der Gebrauch von Simulationen schließt die Anwender in ein geschlossenes formales System ein, in dem sie mit nichts konfrontiert sind als mit den freien Setzungen seiner Konstrukteure. Weder die erkennende noch die gestaltende Begegnung mit Wirklichkeit ist in ihrer Immanenz möglich. Erst der Durchgang durch die Differenz von Simulation und Simuliertem, sei es bei der eigenen Konstruktion einer Simulation, sei es bei deren theoretischer oder praktischer Inbezugsetzung zur leibhaftig erfahrenen Wirklichkeit, impliziert eigene Theoriebildung bzw. Entwicklung von praktischer Verantwortungsfähigkeit.“ (Sesink, 2005)

Das Potenzial ...

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