
12.3 Ein Beispiel: Deutsche Schweiz
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Einführung, O-Ton, Zwischentexten, abschließender Zusammenfassung
liefert. Hier besteht theoretisch die Möglichkeit, in den nicht-dialogischen
Partien zwischen Mundart und Schriftsprache zu wählen. Wenn der Jour-
nalist Mundart wählt, tut er das, um sich der Textumgebung innerhalb der
ganzen Sendung anzupassen. Wählt er Hochdeutsch, passt er seinen ganzen
Beitrag dem Gast an. Beides kommt vor.
Probleme entstehen ferner dann, wenn in der gleichen Kommunika-
tionssituation ein Moderator und als Gäste Mundartsprecher sowie Spre-
cher anderer Muttersprache zusammentreffen. Für Situationen dieser Art
scheint