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Microsoft Windows 7 - Die technische Referenz by Jerry Honeycutt, Tony Northrup, Mitch Tulloch

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Verbesserungen an den Kernnetzwerkfunktionen 1071
Option zum Konfigurieren mit WCN über Ethernet (UPnP) deaktivieren Verhindert, dass Windows
vernetzte Geräte konfiguriert, die UPnP unterstützen.
Fähigkeit zum Konfigurieren mit WCN über In-Band-802.11 Wi-Fi deaktivieren Verhindert, dass
Windows drahtlos vernetzte Geräte konfiguriert.
Option zum Konfigurieren mittels USB-Flashlaufwerk deaktivieren Verhindert, dass Windows die
Windows-Sofortverbindungskonfiguration auf einem USB-Flashlaufwerk speichert. Weil die auf
einem Flashlaufwerk gespeicherten Windows-Sofortverbindungsinformationen Daten enthalten,
mit denen Computer unter Umständen Zugriff auf Ihr geschütztes Drahtlosnetzwerk erhalten,
kann es sinnvoll sein, diese Einstellung zu deaktivieren, um die Sicherheit Ihrer Drahtlosnetz-
werke zu erhöhen.
Option zum Konfigurieren von tragbaren Windows-Geräten (Windows Portable Devices, WPD) deakti-
vieren
Verhindert, dass Windows WPDs konfigurieren kann. Solche Geräte sind zum Beispiel
tragbare Musikplayer, Digitalkameras und Mobiltelefone.
Maximal zulässige Anzahl von WCN-Geräten Ermöglicht Ihnen, die Zahl der Windows-Sofort-
verbindungsgeräte einzuschränken, die ein Windows-Computer konfigurieren kann.
Medium mit höherer Priorität für Geräte, die von mehreren Medien erkannt werden Legt fest, welcher
Netzwerktyp benutzt wird, wenn ein Gerät sowohl über Kabel- als auch Drahtlosnetzwerke er-
reichbar ist.
Falls Sie nicht vorhaben, die Windows-Sofortverbindung zu verwenden, können Sie sie problemlos
deaktivieren. Die Standardeinstellungen für die Gruppenrichtlinieneinstellungen im Zusammenhang
mit der Windows-Sofortverbindung machen alle Fähigkeiten der Windows-Sofortverbindung verfüg-
bar.
Verbesserungen an den Kernnetzwerkfunktionen
Die Windows 7-Netzwerkkomponenten wurden so entworfen, dass sie bessere Leistung, Sicherheit
und Verwaltbarkeit bieten. Die meisten Benutzer werden die wichtigsten Änderungen niemals bemer-
ken, weil sie ohne Benutzereingriffe funktionieren. Beispielsweise verringert BranchCache die Belas-
tung des WAN (Wide Area Network), indem es Inhalte innerhalb von Zweigstellen zwischenspeichert;
die Benutzer brauchen sich aber überhaupt nicht darum zu kümmern.
Die folgenden Abschnitte beschreiben Änderungen an den Kernnetzwerkfunktionen in Windows 7.
Viele dieser Verbesserungen waren bereits in Windows Vista vorhanden. BranchCache, DNSsec-Un-
terstützung (DNS Security) und GreenIT-Unterstützung sind allerdings neu in Windows 7. Kapitel 27,
»Verbindungen mit Remotebenutzern und -netzwerken«, beschreibt DirectAccess und die Wieder-
herstellung von VPN-Verbindungen (VPN Reconnect).
BranchCache
BranchCache nutzt Peer-to-Peer-Netzwerke über LANs, um Dateifreigabe- und HTTP-Verkehr über
das WAN zu verringern. Sobald Sie BranchCache aktiviert haben, halten Windows 7-Clientcomputer
eine lokal zwischengespeicherte Kopie der Daten vor, die sie aus einer Datei oder von einem Web-
server kopieren, der unter Windows Server 2008 R2 läuft. Braucht ein anderer Windows 7-Computer
im
selben
LAN
oder
in
derselben
Zweigstelle
ebenfalls
diese
Daten,
kann
er
sie
direkt
aus
dem
lokalen
Cache kopieren. So wird weniger WAN-Bandbreite verbraucht und die Leistung steigt.

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