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Glossar
802.11 Ein Industriestandard für ein gemeinsam
genutztes WLAN (Wireless Local Area Network),
das die physische Schicht und die MAC-Teil-
schicht für Funkkommunikation definiert.
802.1X Ein Standard, der eine portbasierte Netz-
werkzugriffssteuerung definiert, mit der authenti-
fizierter Netzwerkzugriff für Ethernet-Netzwerke
gewährleistet wird. Dieser Standard wertet phy-
sische Merkmale der Switched-LAN-Infrastruktur
aus, um Geräte zu authentifizieren, die an einen
LAN-Port angeschlossen sind.
Abbildbasiertes Setup Ein Setupprozess, bei dem
ein Datenträgerabbild eines Betriebssystems auf
einen Computer aufgespielt wird.
Abbildverwaltung für die Bereitstellung (Deployment
Image Servicing and Management, DISM)
Ein
neues Befehlszeilentool in Windows 7, mit dem
Sie ein Windows-Abbild bearbeiten oder ein Win-
dows PE-Abbild vorbereiten können. Es ersetzt
den Paketmanager (Pkgmgr.exe), PEImg und Intl-
cfg, die in Windows Vista enthalten waren. Der
Funktionsumfang dieser Tools ist nun in DISM
zusammengefasst, und DISM wurde durch neue
Funktionen erweitert, die eine Bearbeitung im
Offlinemodus erleichtern.
Abbruchfehler Ein Fehler, den Windows auslöst,
wenn ein Kernmodusprozess beschädigt wurde
oder eine unbehandelte Ausnahme darin aufge-
treten ist.
ABE Siehe Access-Based Enumeration.
Abonnement Die Fähigkeit, Ereignisse von
mehreren Remotecomputern zu sammeln und
lokal zu speichern.
Abstand Ein Maß für die Netzwerklatenz zwi-
schen
zwei
Computern.
Die
Windows-Medienfrei-
gabe funktioniert nur, wenn die Latenz maximal
7 Millisekunden beträgt.
Access-Based Enumeration (ABE) Ein Windows-
Feature, das dafür sorgt, dass ein Benutzer nur die
Dateien und Ordner innerhalb einer Netzwerkfrei-
gabe zu sehen bekommt, für die er Zugriffsbe-
rechtigungen hat. Wird ABE eingesetzt, kann ein
Administrator C:\Budgets freigeben und wie bis-
her ACLs zuweisen, aber normale Benutzer, die
die Freigabe BUDGETS durchsuchen, bekommen
nur die Datei Public.doc angezeigt. Die Datei
Secret.doc ist für sie nicht sichtbar, sie erfahren
gar nichts von ihrer Existenz. ABE verbessert
daher die Sicherheit für gemeinsam genutzte
Daten und hilft, vertrauliche Daten zu schützen.
Adaptive Anzeigehelligkeit Mit diesem Feature
blendet Windows 7 nach einer gewissen Zeit der
Inaktivität automatisch die Anzeigehelligkeit ab.
So kann Windows 7 den Stromverbrauch senken,
ohne gleich in den Energiesparmodus zu schalten.
Address Resolution Protocol (ARP) Ein Layer-2-
Protokoll, mit dem TCP/IP-Clients lokale IP-
Adressen in MAC-Adressen auflösen.
Address Space Layout Randomization (ASLR)
Ein Windows-Feature, das ausführbaren Dateien
(.dll- und .exe-Dateien), die Teile des Betriebs-
systems sind, nach dem Zufallsprinzip eine von
256 möglichen Positionen im Arbeitsspeicher
zuordnet. Dadurch wird es für Exploit-Code
schwieriger, den entsprechenden Code zu finden
und somit Funktionen innerhalb der ausführbaren
Dateien mithilfe eines Pufferüberlaufangriffs zu
nutzen.
Admin-Broker Ein Feature innerhalb des ge-
schützten Modus des Internet Explorers, das es
ihm erlaubt, ActiveX-Steuerelemente zu instal-
lieren.
Administratorbestätigungsmodus Ein Windows-
Feature, das Administratoren auffordert, Aktionen
zu bestätigen, für die die Standardprivilegien
nicht ausreichen.
ADML-Vorlagendatei Ein Satz von Dateien, mit
dem benutzerdefinierte registrierungsabhängige
Gruppenrichtlinieneinstellungen hinzugefügt
werden können. ADML-Dateien stellen sprach-
spezifische Übersetzungen für die Namen von
Gruppenrichtlinieneinstellungen und die zuge-
hörigen Beschreibungen zur Verfügung.

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