23.3
Die ETL-Logik des OWB
571
Abb. 23.14: Feldeigenschaften im OWB eingeben
Nachdem die Metadaten erfolgreich importiert wurden, können Sie die ETL-Logik
für das Auslesen von der Quelle, die Transformation und das Laden in das Ziel-
schema definieren.
23.3 Die ETL-Logik des OWB
In Tabelle 23.1 finden Sie die vom Warehouse Bilder unterstützten Zielobjekte. Bei
den Objekten vom Typ Relational handelt es sich um relationale Tabellen, Views
usw., so wie sie aus der Oracle-Datenbank bekannt sind. Objekte vom Typ Dimen-
sional stammen aus der OLAP Engine der Oracle-Datenbank. Dabei handelt es
sich um eine Nachbildung von dimensionalen Objekten mit relationalen Mitteln.
Die OLAP Engine ist in der Datenbank integriert.
Objekt Typ
Tabellen Relational
Views Relational
Materialized Views Relational
Sequences Relational
Advanced Queues Relational
Tabelle 23.1: Zulässige Zielobjekte im OWB
Kapitel 23
Der Oracle Warehouse Builder
572
Für das Design des Zielschemas haben Sie die Wahl zwischen einem relationalen
und einem dimensionalen Schema. Wenn Sie ein relationales Schema erstellen,
dann ist das Ziel, mit einem Star-Schema zu arbeiten und die relationalen Objekte
der Oracle-Datenbank zu benutzen. Im Fall eines dimensionalen Zielschemas
werden die Objekte der OALP Engine verwendet, also Cubes und Dimensions.
Für das Erstellen eines relationalen Zielschemas wird die folgende Vorgehens-
weise empfohlen:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Zweig »Oracle« unter dem
Punkt »Datenbanken« und wählen Sie aus dem Kontextmenü »Neues Oracle
Modul« aus.
2. Klicken Sie in der Anmeldeinformation auf Bearbeiten. Geben Sie die Verbin-
dungsinformationen zum Benutzer »DWH« in der Zieldatenbank ein. Klicken
Sie auf »Fertig stellen«. Damit ist das Modul erzeugt.
Abb. 23.15: Die Verbindung zum Datenbankschema herstellen
Object Types Relational
VArrays und Nested Tables Relational
Dimensions Dimensional
Cubes Dimensional
Objekt Typ
Tabelle 23.1: Zulässige Zielobjekte im OWB (Forts.)
23.3
Die ETL-Logik des OWB
573
Als Nächstes müssen die Objekte im Zielschema definiert werden. Öffnen Sie den
Baum im Project Explorer unter dem soeben angelegten Modul und markieren Sie
»Tabellen«, wenn Sie Tabellen im Zielschema anlegen wollen. Wählen Sie »Neue
Tabelle« im Kontextmenü aus und geben Sie den Tabellennamen ein. Markieren
Sie im Anschluss den Tabellennamen im Baum. Es erscheint der Editor für die
Spalten, in dem die Tabellendefinition erfasst werden kann.
Abb. 23.16: Die Tabellendefinition erfassen
Sie können sich die generierten Skripte anzeigen lassen und speichern. Wählen
Sie im Kontextmenü des Moduls den Punkt »Generieren« aus. Das Ergebnis
erscheint im Protokollfenster.
Abb. 23.17: Das Ergebnis der Generierung
Tipp
Wenn Sie zwischendurch Speichern (Icon oder Strg-S), werden die Eingaben
und Änderungen im Repository gespeichert.
Kapitel 23
Der Oracle Warehouse Builder
574
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die generierte DDL-Datei und wählen
Sie »Gehe zu Quelle«. In einem neuen Fenster wird das DDL-Skript angezeigt.
Abb. 23.18: Das generierte Skript
Jetzt, da Quelle (Flat File) und Ziel (Tabelle im DWH-Schema) definiert und gene-
riert sind, können diese gemappt werden. Auch dieser Schritt wird ebenfalls mit
dem Design Center vorgenommen. Markieren Sie unter dem Modul MITP_O-
RACLE den Zweig »Mappings« und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt
»Neues Mapping« aus. Mit dem Erstellen erscheint ein neues Fenster. Ziehen Sie
mit der Maus sowohl die Tabelle als auch das Flat File in das Fenster.
Sie können das Mapping der Spalten einzeln mit der Maus herstellen. Da wir die
Spaltennamen identisch gewählt haben, gibt es eine einfachere Methode: Stellen
Sie die Verbindung mit der Maus über die Objektbeschreibung her. Es erscheint
das Verbindungsfenster. Wählen Sie die Option »Nach dem Namen der Quell- und
Zielattribute abgleichen«.
23.3
Die ETL-Logik des OWB
575
Abb. 23.19: Objekte im Mapping-Fenster
Abb. 23.20: Der Mapping-Assistent

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