Markus Hundt, Christina Ada Anders, Alexander Lasch
Den prominenten Anfang bildet Dennis R. Preston mit seinen resümie-
renden Überlegungen zur „Perceptual Dialectology in the 21st Century“.
Ausgehend von der Frage, was eine Perceptual Dialectology heute leisten
kann und sollte, spannt er seinen Bogen von den ersten Pilotuntersuchun-
gen in Japan und den Niederlanden in der Mitte des vergangenen Jahr-
hunderts bis hin zu aktuellen Ergebnissen vor allem aus dem angloameri-
kanischen Sprachraum. Dies bietet Einblicke in Forschungsmethoden
sowohl der subjektiven Abstandsmessung zwischen Dialekten als auch der
sozialen Einstellungen und der Erstellung mentaler Landkarten. Auf die-
ser Grundlage findet Preston eine Systematik einer modernen Perceptua ...