Alexandra N. Lenz
(exklusiven bzw. statistischen) Lexikalisierung.
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Unter den subjektiven
Kriterien, die Varianten „eher aus der Perspektive der Sprecher bewerten“
(Auer, Barden & Großkopf 1996: 143), werden die Verwendung beim
Code-Switching bzw. Style-Shifting, die Verschriftlichung durch Laien
und schließlich die Berücksichtigung der Merkmale in Sprachspott und
Dialektstereotypen herangezogen. Wie die Analyse zum einen zeigt, korre-
lieren objektive und subjektive Kriterien nicht immer miteinander. Zum
anderen wird klar, dass sich Salienz auf der attitudinalen Ebene mit einer
positiven oder negativen Besetzung des Merkmals paaren muss, um als
Sprachwandel beeinflussender Faktor wirksam zu werden. Konkret be-
deutet dies, dass die positive ...