Helen Christen
vorhebung, H. C.] bei, der irgendwo zwischen dem Diepoldsauer ‚moana‘ und
dem Appenzellischen ‚meene‘ liegt, wie Ueli Bietenhader ‚mänt‘ – oder meint.
(A99/NOV.80236 St. Galler Tagblatt, 15.11.1999; Geschichten aus der Altstätter
Jugend)
Andererseits wird mit breit auch eine bestimmte idiolektale Ausprägung
eines Dialektes qualifiziert. Diese Gebrauchsweise impliziert dann die
Existenz von Vergleichsgrößen, die nicht-breites Berndeutsch, nicht-breites
Zürichdeutsch usw. sind. Diese relativierende Lesart resultiert aus einer
natürlichen Kategorienbildung, die bei elativ verwendetem breitest- beson-
ders deutlich wird:
(12) Die stets gut besuchte ‚Bodega‘ bietet noch immer die hier zu Lande eher
seltene Gelegenheit, sozusagen ...