
Da Wertschöpfung sowohl Faktoreinsatz als auch Gewinn abdeckt, bedeutet eine
höhere Wertschöpfung allerdings nicht zwangsläufig auch mehr Gewinn, nämlich
immer dann nicht, wenn Leistungen extern kostengünstiger eingekauft als
selbsterstellt werden können. Dann führt eine höhere Fertigungs- bzw. Ver-
triebstiefe gerade zu vergleichsweise geringerer Rentabilität. Diese Erkenntnis ent-
stammt jedoch erst neuerer Zeit. Über Jahrzehnte hinweg schien es sinnvoll, die
Wertschöpfungsspanne auszuweiten, da das größere Gesamtvolumen auch Aus-
sicht auf mehr Gewinnpotenzial bot. Erst die Erfolge japanischer Unternehmen,
die konsequent die Wertschöpfungsspanne ...