
Erfahrungskurven problematisch, weil sie den Wertschöpfungsanteil eines Pro-
dukts verwässert abbilden (stattdessen werden andere Größen wie der Quotient
aus kumuliertem Cash-flow und Veränderung der kumulierten Erfahrung einge-
setzt).
Es fehlt an einem geeigneten Inflator zur Bereinigung von Preissteigerungsraten,
um die nominalen Kostendaten in reale Werte zu transformieren. Problematisch ist
dabei vor allem, dass die Erfahrungskurve eine Funktion der Zeit ist. Die Aussage
stimmt daher nur, wenn alle Werte inflationsbereinigt, also zu konstanten Preisen,
betrachtet werden. Ansonsten ist der Skaleneffekt jedoch weitaus geringer einzu-
schätzen.
Es ...