
dium, in dem die für möglich gehaltenen Kampfverluste die Einbußen bei friedli-
cher Einigung mit dem aktuellen oder potenziellen Konkurrenten übersteigen.
Diese Alternative wird umso eher gewählt, je gleichwertiger die Unternehmen
sind. Der Kampf findet dann bei gegenseitiger Respektierung der Interessensphä-
ren lediglich gegen die marktstrategisch schwächsten Anbieter statt. Auf diese
Weise verkürzt sich die Phase erhöhter Wettbewerbsintensität entscheidend, da die
Gegner nun stark ungleichgewichtig sind. Damit aber entfällt der gesamtwirt-
schaftliche Vorteil der offensiven Strategie, der in der willkommenen Belebung
des Wettbewerbs auf den Märkten ...