
Beim Bottom up-Ansatz erfolgt die Willensbildung von der Basis an die Ge-
schäftsführung. Dies ist typisch für Unternehmen aus der fernöstlichen Hemisphä-
re. Der Nachteil liegt in der langwierigen Entscheidungsfindung, die oft von west-
lichen Gesprächspartnern als entnervend kritisiert wird. Denn auf allen Ebenen der
Organisation vollzieht sich eine informelle Willensbildung mit dem Ziel des Kon-
sens. Erst danach wird die vereinbarte Meinung an die jeweils vorgesetzte Stelle
weiter gegeben. Dort wiederholt sich dieser Abstimmungsprozess, bis die gebün-
delte Meinung bei der Unternehmensspitze angekommen ist. Diese braucht dann
nur noch entsprechend ...