
Bei der Äquivalenzziffernkalkulation dienen Rechnungseinheiten als interne ge-
wichtete Multiplikatoren zum Ausdruck des Verhältnisses der Kostenverursachung
bei Leistungseinheiten durch Material, Lohn etc. (mit denen dann im Übrigen wie
in der Divisionskalkulation verfahren wird). Die Kostensumme wird durch die
Zahl aller damit erstellten Leistungseinheiten dividiert und der sich ergebende Be-
trag mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert. Auch hier kann eine zwei- oder
mehrstufige Auslegung erfolgen, letztere ist auch aussagefähig bei wechselnden
Kostenverhältnissen. Dies bietet sich für Betriebe mit Erzeugung artverwandter
Produkte an (Sortenfertigung). ...