Kapitel 22. Module: Das große Bild
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In diesem Kapitel beginnen wir mit einem ausführlichen Blick auf das Python-Modul - diehöchste Programm-Organisationseinheit, die Programmcode und Daten zur Wiederverwendung bündelt und in sich geschlossene Namensräume bereitstellt, die das Zusammenfallen von Variablennamen in deinen Programmen minimieren. Module wurden in Kapitel 3 eingeführt und werden seit Kapitel 16 immer häufiger verwendet, aber dieser Teil des Buches bietet einen konzentrierten, detaillierten Blick auf dieses Python-Werkzeug.
In diesem ersten Kapitel von Teil V werden die Grundlagen von Modulen erläutert und ein allgemeiner Überblick über die Rolle von Modulen in der Gesamtstruktur von Programmen gegeben. In den folgenden Kapiteln werden wir uns mit den Codierungsdetails hinter dieser Theorie beschäftigen. Dabei werden wir auch die bisher ausgelassenen Feinheiten von Modulen erläutern - du lernst etwas über Reloads, die Attribute __name__ und __all__, Paketimporte, relative Importsyntax, Namespace-Pakete, den __getattr__ Hook, die __main__.py Datei und so weiter. Da Module und Klassen eigentlich nur bessere Namensräume sind, werden in diesem Teil auch die Konzepte der Namensräume formalisiert.
Modul Grundlagen
Einfach und konkret ausgedrückt, entsprechen Module in der Regel Python-Quellcodedateien. Jede Codedatei ist automatisch ein Modul, ...
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