Insbesondere durch Becks Chiliasmus erscheinen Elemente des eschatologischen Geschehens als Bestandteil der innerweltlichen Entwicklung. Dies ermöglicht es ihm, die als negativ erfahrene, unsichere und pluralistische Welt zu kontrastieren durch das Kontinuum und die Einheit der heilsgeschichtlichen Entwicklung in der Welt. Damit verweist er auf Möglichkeiten der Orientierung und Sinnkonstitution. Diese Deutung des Diesseits, die in ihrer Struktur einer „innerweltlichen Endgeschichte“1170 charakteristisch für das Denken der Zeit ist (Hoffmann verweist hier beispielsweise auf sozialistische und marxistische Denkansätze), macht bei Beck aber auch das eschatologische Ziel des Reiches Gottes und seine Erlangung einsichtig. Das Festhalten an diesem ...

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