Der Agentivitätsgrad der Schulbuchfiguren liegt insgesamt hoch, da von Personen ausgeführte Handlungen der Default-Fall eines Ereignisses im Schulbuch sind. Die Auswertung der verschiedenen Agentivitätsparameter hat hierbei erstaunlich geringe geschlechtstypisierende Verteilungsverhältnisse ergeben. Bei AGENTIVITÄT handelt es sich um ein eher abstraktes Wissenssegment, das mit leichter Tendenz im Konzept FRAU schwächer agentiv ausgestaltet ist als im Konzept MANN. Im Geschlechtervergleich affizieren weibliche Personen mit ihrer Handlung kaum Dritte physisch oder kontrollieren Handlungen, die als besonders agentiv einzustufen sind (s. Kap. 4.2.3d(2) und (4); 4.2.3f). In puncto Affizierung und Kontrolle weisen Handlungen von Männern und Jungen ...

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