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Kap.II: Wahrscheinlichkeitsrechnung
Die Verteilungsfunktion einer Zufallsvariablen X wird durch folgende Eigenschaf-
ten charakterisiert:
1. F
x
ist monoton nicht fallend, d. h. für t
t
< t
2
ist F,^) ^ F
x
(t
2
).
2. F
x
ist rechtsseitig stetig, d. h. der rechtsseitige Grenzwert
limF
x
(t + h) = F
x
(t).
h-.0
h>0
3. limF
x
(t) = 1 und lim F
x
(t) = 0.
t-»CO t-»-CO
Wir haben im obigen Beispiel zwei ganz verschiedene Typen von Verteilungs-
funktionen kennengelernt; die eine war stetig und die andere eine Sprungfunktion.
Dabei fallt beim Würfelexperiment auf, daß die Verteilung der Zufallsvariablen X
noch einfacher durch die Angabe der Wahrscheinlichkeite