
Kap. II: Wahrscheinlichkeitsrechnung
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fx<t)=Fx(t)= {
I 0 , sonst
Damit ergibt sich ζ. B. für die Wahrscheinlichkeit
b
P(a < X ^ b) = J Ae"
At
dt.
a
Man sieht hier, daß an der Wahrscheinlichkeitsdichte leichter als an der Vertei-
lungsfunktion zu erkennen ist, welche Realisationen von X mehr und welche weni-
ger häufig auftreten.
Wir wollen nun noch zeigen, wie man die Wahrscheinlichkeitsverteilung eines
Zufallsvektors X = (Xj,..., X„) beschreibt. Dabei reicht es im allgemeinen nicht
aus, die Verteilungen der einzelnen Komponenten X; anzugeben. So läßt sich ζ. B.
beim zweimaligen Würfeln allein aus der Kenntnis der Wahrscheinlichkeit dafür,