
Kap. III: Statistische Schlußweisen
125
j 10
...,x
10
) = — X Xj = X.
Für dieses Beispiel ergibt sich dann μ = 11,04.
Da eine statistische Schätzung auf den Ergebnissen eines Zufallsexperiments be-
ruht, unterliegt auch sie dem Zufall. Eine vernünftig erscheinende, oft auch reali-
sierbare Forderung an solch eine Schätzfunktion ist, daß sie wenigstens im Mittel
den richtigen Wert liefert, d.h. es sollte gelten
ΕΘ(Χ
1
,...,Χ„) = Θ.
Eine Schätzfunktion mit dieser Eigenschaft nennt man erwartungstreu.
Beispiel: Verwenden wir zur Schätzung des Parameters μ einer Ν (μ, σ
2
) -Vertei-
lung den Mittelwert der Beobachtungen, also die Schätzfunktion θ (χ!,... ...