
Kap. IV: Spezielle Verteilungen und statistische Schlüsse
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Schätzt man die Parameter μ und σ
2
nach der Maximum-Likelihood-Methode
aus den Klassenhäufigkeiten, so reduziert sich die Anzahl der Freiheitsgrade um 2.
1
n
Verwendet man hingegen die Stichprobenschätzer m = χ und s
2
= V
η-
1
i=1
(xj
—
x)
2
, so ist dieses Vorgehen nur näherungsweise richtig. Allerdings ist es in
solchen Fällen korrekt, H
0
zu verwerfen, falls
Τ>χ?-ι,ι-
β
,
bzw. nicht zu verwerfen, falls
τ ^ Xk-
1-2; 1-a '
gilt, vgl. Chernoff/Lehmann (1954). Hierbei ist man beim Verwerfen von H
0
aller-
dings zu konservativ.
Völlig analog läßt sich der χ
2
-Anpassungstest für beliebige Verteilunge ...