
230 Kap. IV: Spezielle Verteilungen und statistische Schlüsse
ι
aus den Daten keine zum Niveau α = 0,05 signifikante Abweichung von einer
| Exponentialverteilung zu erkennen.
4.2. Die Weibuliverteilung
Die Weibullverteilung wurde erstmals zur Beschreibung von Materialermüdungs-
erscheinungen, vgl. Weibull (1939), verwandt. Außerdem erwies sie sich als günstig
bei der Beschreibung der Ausfalle von Elektronenröhren, Kugellagern usw.
Eine Zufallsvariable X heißt weibullverteilt mit den Parametern α > 0 und
β > 0, falls gilt
aX"~Ex(l);
dann ergibt sich die Verteilungsfunktion der Zufallsvariablen X zu
F
x
(x) =
1
- e~'
xß
für χ > 0
und ihre Dichte