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Kap. V: Aspekte der Datengewinnung
bungsveränderungen) dar und kann damit - wegen der Gültigkeit des zentralen
Grenzwertsatzes, vgl. Abschnitt 9 in Kap. II - als normalverteilt angenommen wer-
den. Die Ergebnisse x
1;
...,x
n
wiederholter Messungen eines wahren Wertes μ
können dann als Realisationen einer Ν
(μ*,
a
2
)-verteilten Zufallsgröße X aufgefaßt
werden. Hier ist der zufallige Fehler bei der i-ten Messung gerade
während der systematische Fehler, den man auch Bias nennt, gegeben ist durch
b = μ*-μ.
Damit ergibt sich nun:
Xj = μ + b +
= wahrer Wert + systematischer Fehler + zufalliger Fehler.
Mit den Meßwerten x
1(
..., x
n
lassen sich μ*