
Kap. V: Aspekte der Datengewinnung 329
Nehmen wir einmal an, daß die Analysen folgende Ergebnisse lieferten:
Metallgehalt beim höherwertigen Erz:
M(h)% ± s
M(h)
% = 50% ± 10% ;
Metallgehalt beim minderwertigen Erz:
M(m)% ± s
M(m)
% = 20% ± 3%.
Nun wird in einer Grundqualitätsprüfung zunächst nur höherwertiges Erz
verhüttet; dabei erfaßt man die verbrauchte Erzmenge und die Schlacke in
Tonnen:
Erzmenge: E(h) t ± s
E(h)
t = 1501 ± 101;
Schlackemenge:
S
(h) t ± s^, t = 1201 ± 101.
Nun wird der Metallgehalt der Schlacke analysiert; es ergab sich
MS (h)
%
±
s
MS(h)
%
= 2% ±
1
%.
Der Prozentsatz an erschmelzbarem Metall im höherwertigen Erz ist dann
wege ...