
32
Kap. I: Deskriptive Statistik
natürlich gilt χ = x
M
nur dann, wenn die Beobachtungswerte jeder Klasse symmet-
risch um die Klassenmitte verteilt liegen.
Beispiel: Im Beispiel „Anzahl kariöser Zähne bei 100 Schulkindern" aus Abschnitt
2, vgl. Tab. 2, ergibt sich als arithmetisches Mittel der ungruppierten Daten
Χ
=
τ
Α
5
(0-30 + 1·34 + 2·14 + 3·10 + 4·4 + 5·5 + 6·1 + 7·2) =
= 1,53,
d.h.: Im Durchschnitt haben die 100 Kinder 1,53 kariöse Zähne. Gehen wir zu den
gruppierten Daten aus Tab. 5 über, so ergibt sich natürlich ebenfalls
χ = 1,53,
denn es ist
Xj = ^(0
·
30 + 1· 34+ 2· 14) = Ii = 0,79,
X
2
= jL
(3 ·
10 + 4
·
4) = ^ = 3,29 und
x
3
= £ (5