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Kap. XII:
Zeitreihenanalyse
3.1. Komplexe Zahlen
Das Bedürfnis, komplexe Zahlen zu betrachten, rührt ursprünglich daher, daß man
die Gleichung
x
2
+
1
= 0
lösen möchte. Zu diesem Zweck wird die imaginäre Einheit i, für die gilt i
2
=
—
1,
eingeführt. Damit ist weiter i
3
= —i, i
4
= 1, i
5
= i,... und i
_1
= - = -ir = —i,
11
11
i~
2
= TT = (—i)( —i) = i
2
= —1, i~
3
= i, i~
4
= 1,
ι ι
Eine komplexe Zahl ζ hat die Gestalt
ζ = a + ib,
wobei a und b gewöhnliche, reelle Zahlen sind; a heißt Realteil und b Imaginärteil
von z. Weiterhin bezeichnet man
ζ = a
—
ib
als komplex konjugierte Zahl zu ζ und
|z|=ya
2
+ b
2
heißt Betrag von z.
Summe und Produkt zweie ...