
868 Kap. XIV: Explorative Datenanalyse und robuste Verfahren
Außerdem läßt sich der Bruchpunkt ε* eines nicht-skaleninvarianten M-Schät-
zers leicht bestimmen, wenn ψ(χ) eine monotone, beschränkte Funktion ist, die
sowohl positive als auch negative Werte annimmt. Es gilt dann nämlich
1
. /
xp(-co) v>(+oo)\
mit
η =
min
I
—
l+η
\ ψ(+οο)
\p(—co)J
Ist also
—
ψ(
—
οο) = ψ( + αο), so ergibt sich stets
η
=
1
und damit der maximale
Bruchpunkt e* = 0,5. Ist die Funktion
ψ(χ)
unbeschränkt, so ist der Bruchpunkt
des M-Schätzers stets ε* = 0.
Beispiel: Der Median T
n
= m ist ein M-Schätzer mit ρ(χ) = |x| und
[ 1, χ > 0
ip(x) = sgn(x) = j 0, falls x =