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Theorien der Internationalen Beziehungen kompakt, 2nd Edition

Book Description

Die Theorien der Internationalen Beziehungen (IB) sind integraler Bestandteil des Studiums der Politikwissenschaft im Teilbereich IB. Das vorliegende Buch führt in die gängigsten Theorieperspektiven der Disziplin Internationale Beziehungen ein.
Für die Arbeit mit IB-Theorien ist es grundlegend, das spezifische Vokabular der einzelnen Theorieperspektiven, die jeweilige Aussagenlogik sowie deren Übertragung auf empirische Phänomene zu verstehen. Das vorliegende Buch bietet die Voraussetzungen hierfür: Jedes Kapitel ist so aufgebaut, dass theoriespezifische Fachbegriffe, Aussagenlogiken und charakteristische Deutungen empirischer Zusammenhänge gesondert zur Sprache kommen. Die Theorien können im Vergleich gut erschlossen werden.
In der Neuauflage wurden jüngere Entwicklungen in der Theoriebildung berücksichtigt. Die Theoriekapitel zum klassischen Realismus, Neorealismus sowie zum Neoliberalismus wurden um kurze Analysen jüngerer Autoren und/oder um Phänomene ergänzt. Außerdem das Buch um zwei neue Kapitel erweitert, in denen die Theorieperspektiven des neoklassischen Realismus bzw. der Global Governance beschrieben und erläutert werden.
Studierende der Politikwissenschaft in den Anfangssemestern ihres BA-Studiums gewinnen mit diesem Buch einen systematischen Überblick über die wichtigsten IB-Theorieperspektiven.

Table of Contents

  1. Titel
  2. Impressum
  3. Vorwort
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. 1 Einleitung
  6. 2 Klassischer Realismus
    1. 2.1 Prämissen
      1. 2.1.1 Das Milieu der internationalen Politik ist ,anarchisch‘
      2. 2.1.2 Staaten streben nach Macht
      3. 2.1.3 Staaten befinden sich in einem Zustand der Unsicherheit
      4. 2.1.4 Staaten handeln klug und nicht moralisch ,gut‘
      5. 2.1.5 Staaten errichten ein Gleichgewicht
    2. 2.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 2.2.1 Analytik
      2. 2.2.2 Aussagenlogik
    3. 2.3 Heuristik
      1. 2.3.1 Kollektive Sicherheit und Frieden
        1. 2.3.1.1 Kollektive Sicherheit und der Völkerbund
        2. 2.3.1.2 Kollektive Sicherheit und die Vereinten Nationen
      2. 2.3.2 Das Völkerrecht und Frieden
        1. 2.3.2.1 Das Völkerrecht und der ,Winterkrieg‘ 1939
        2. 2.3.2.2 Das Völkerrecht und die Intervention der USA in Kuba 1961
        3. 2.3.2.3 Das Völkerrecht und die Intervention der USA in Vietnam 1964/65
        4. 2.3.2.4 Das Völkerrecht nach ,realistischer‘ Lesart
      3. 2.3.3 (K)eine machtpolitische Rolle für Europa
        1. 2.3.3.1 Die Europäische Union im Kontext des Machtgleichgewichts
      4. 2.3.4 Kontrollfragen
  7. 3 Die Logik der Bilder und das Problem der Analyseebene
    1. 3.1 Die Logik der Bilder von internationaler Politik
      1. 3.1.1 Das erste Image
      2. 3.1.2 Das zweite Image
      3. 3.1.3 Das dritte Image
    2. 3.2 Das Problem der Analyseebenen
      1. 3.2.1 Die systemare Ebene der Analyse
      2. 3.2.2 Die subsystemare Ebene der Analyse
      3. 3.2.3 Zusammenfassung
  8. 4 Neorealismus
    1. 4.1 Prämissen
      1. 4.1.1 Das internationale System ist eine ,anarchische‘ Staatenwelt
      2. 4.1.2 Akteure haben existenzielle Furcht
      3. 4.1.3 Akteure besitzen unterschiedlich große Fähigkeiten, sich zu verteidigen
      4. 4.1.4 Akteure sichern ihr Überleben durch strategische Sicherheitspolitik
      5. 4.1.5 Im internationalen System kommt es zu einer Veränderung der Konstellationen
    2. 4.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 4.2.1 Analytik
      2. 4.2.2 Aussagenlogik
    3. 4.3 Heuristik
      1. 4.3.1 Die multipolare Konstellation nach dem Ost-West-Konflikt
        1. 4.3.1.1 Das Machtvakuum und die neue Instabilität in Europa
        2. 4.3.1.2 Die Fortexistenz und Weiterentwicklung der NATO
        3. 4.3.1.3 Die Aufwertung der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik
      2. 4.3.2 Die neue Unipolarität und die Kontinuität der internationalen Politik
        1. 4.3.2.1 Der Wandel vom bipotaren zum multipolaren zum unipolaren System
        2. 4.3.2.2 Das Phänomen des Terrorismus und die Kontinuität der internationalen Politik
      3. 4.3.3 Kontrollfragen
  9. 5 Neoklassischer Realismus
    1. 5.1 Prämissen
      1. 5.1.1 Internationale Politik ist ,anarchisch‘
      2. 5.1.2 Staaten verfolgen (langfristige) Strategien in der Außenpolitik
      3. 5.1.3 (Fehl-)Wahrnehmungen beeinflussen die Außenpolitik
      4. 5.1.4 Nationale Stärke beeinflusst die Außenpolitik
      5. 5.1.5 Staaten treffen außenpolitische Entscheidungen im historischen Kontext
    2. 5.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 5.2.1 Analytik
      2. 5.2.2 Aussagenlogik
    3. 5.3 Heuristik
      1. 5.3.1 Außenpolitik im Zeichen akuter Bedrohung
        1. 5.3.1.1 Die innerstaatlichen Grundlagen für das britische Appeasement
        2. 5.3.1.2 Der Kosovo-Konflikt, die Intervention des ,Westens‘ und die Reaktion Serbiens
      2. 5.3.2 Außenpolitik als Grand Strategy
        1. 5.3.2.1 Die Formulierung der Grand Strategy
        2. 5.3.2.2 Parteiübergreifender Konsens in der amerikanischen Außenpolitik 1945–1950
      3. 5.3.3 Kontrollfragen
  10. 6 Neoliberalismus
    1. 6.1 Prämissen
      1. 6.1.1 Das internationale System ist ,anarchisch‘
      2. 6.1.2 Die Akteure stehen in Interdependenzbeziehungen
      3. 6.1.3 Die Akteure streben nach Kooperation
      4. 6.1.4 Die Akteure wollen ihren Nutzen steigern
      5. 6.1.5 Internationale Institutionen dienen den Akteuren als Instrumente
    2. 6.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 6.2.1 Analytik
      2. 6.2.2 Aussagenlogik
    3. 6.3 Heuristik
      1. 6.3.1 Die Entstehung von Kooperation
        1. 6.3.1.1 Die Einrichtung des GATT-Regimes
        2. 6.3.1.2 Der Bedarf an einem Regime zur Koordinierung des Ölverbrauchs
      2. 6.3.2 Die Wirkung von internationalen Institutionen
        1. 6.3.2.1 Die Fortexistenz der NATO nach dem Ende des Ost-West-Konflikts
        2. 6.3.2.2 Die Rolle des Nonproliferationsregimes
      3. 6.3.3 Anarchische und hierarchische Institutionen
        1. 6.3.3.1 Das Design internationaler Institutionen beeinflusst ihre Wirkung
        2. 6.3.3.2 NATO und Warschauer Pakt während des Ost-West-Konflikts
      4. 6.3.4 Kontrollfragen
  11. 7 Neofunktionalismus
    1. 7.1 Prämissen
      1. 7.1.1 Internationale Beziehungen sind eingebettet in Vergesellschaftungsprozesse
      2. 7.1.2 Die Akteure sind Gruppen mit spezifischen Interessen
      3. 7.1.3 Akteure politisieren Sachfragen in institutionalisierten Kommunikationskanälen
      4. 7.1.4 Supranationale Problemlösungen entfalten nicht-intendierte Konsequenzen
      5. 7.1.5 Integration führt zu einer politischen Gemeinschaft
    2. 7.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 7.2.1 Analytik
      2. 7.2.2 Aussagenlogik
    3. 7.3 Heuristik
      1. 7.3.1 Der Beginn von Integration
        1. 7.3.1.1 Die Integrationsdynamik nach Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)
      2. 7.3.2 Die Dynamikvon Integration
        1. 7.3.2.1 Der neue (Integrations-)Schub durch die Einheitliche Europäische Akte (EEA)
        2. 7.3.2.2 Die integrative Dynamik in der lateinamerikanischen Freihandelszone
      3. 7.3.3 Kontrollfragen
  12. 8 Theoriebildung zwischen Traditionalismus und Szientismus
  13. 9 Klassischer Intergouvernementalismus
    1. 9.1 Prämissen
      1. 9.1.1 Die basalen Einheiten des internationalen Systems sind Nationalstaaten
      2. 9.1.2 Die entscheidenden Akteure der internationalen Politik sind Regierungen
      3. 9.1.3 Regierungen handeln auf der Basis des nationalen Interesses
      4. 9.1.4 Das nationale Interesse speist sich aus der Beurteilung der nationalen Situation
      5. 9.1.5 Im nationalen Interesse zeigt sich die außenpolitische Orientierung der Regierung
    2. 9.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 9.2.1 Analytik
      2. 9.2.2 Aussagenlogik
    3. 9.3 Heuristik
      1. 9.3.1 Die Realität der europäischen Integration
        1. 9.3.1.1 Nationale Interessenpolitik versus spuranationale Loyalitäten
      2. 9.3.2 Die USA und die transatlantischen Beziehungen zu Beginn der 1980er-Jahre
        1. 9.3.2.1 Die unilaterale Außenpolitik der USA
      3. 9.3.3 Kontrollfragen
  14. 10 Neuer Liberalismus
    1. 10.1 Prämissen
      1. 10.1.1 Akteure sind Individuen und private Gruppen
      2. 10.1.2 Interessengruppen streben nach Wohlfahrt
        1. 10.1.3 Staaten sind Transmissionsriemen für Interessengruppen
        2. 10.1.4 Das internationale System ist geprägt von einer Interdependenz politischer Präferenzen
        3. 10.1.5 Politische Macht ist eine Funktion von Präferenzen
    2. 10.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 10.2.1 Analytik
      2. 10.2.2 Aussagenlogik
    3. 10.3 Heuristik
      1. 10.3.1 Regierungspolitik und Europäische Integration
        1. 10.3.1.1 Der ‚neue Schub‘ für die Europäische Integration in den 1980er-Jahren
      2. 10.3.2 Demokratischer Friede/Krieg
        1. 10.3.2.1 Die Friedfertigkeit demokratischer Staaten gegenüber demokratischen Staaten
        2. 10.3.2.2 Die Kriegsneigung demokratischer Staaten gegenüber nicht-demokratischenStaaten: USA versus Irak anno 2003
        3. 10.3.3 Kontrollfragen
  15. 11 Global Governance
    1. 11.1 Prämissen
      1. 11.1.1 Die Akteure sind öffentliche und private Einrichtungen
      2. 11.1.2 Die Formen des Regierens werden heterarchisch
      3. 11.1.3 Prozesse der Problemlösung zeichnen sich aus durch Informalisierung und Pragmatismus
      4. 11.1.4 Die Regulierungsmodi differenzieren sich aus im Sinne von Verrechtlichung und Prozeduralisierung
      5. 11.1.5 Legitimität speist sich (weniger) aus Partizipation bzw. Transparenz und (mehr) aus Funktionalität
    2. 11.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 11.2.1 Analytik
      2. 11.2.2 Aussagenlogik
    3. 11.3 Heuristik
      1. 11.3.1 Dynamische Institutionen und ihre Governance-Effekte
        1. 11.3.1.1 Institutioneller Wandel in der EU durch Einbettung in die WTO
      2. 11.3.2 Heterarchie und Mehrebenenverflechtung
        1. 11.3.2.1 Die Europäisierung der Sicherheitsgovernance
        2. 11.3.2.2 Deliberation als effektive und legitime Form des Regierens
        3. 11.3.3 Kontrollfragen
  16. 12 Sozialkonstruktivismus
    1. 12.1 Prämissen
      1. 12.1.1 Die Akteure sind Staaten
      2. 12.1.2 Identitäten und Interessen resultieren aus dem Interaktionsprozess
      3. 12.1.3 Interaktionen münden in Institutionen
      4. 12.1.4 Die Struktur des Systems besteht aus intersubjektiv geteiltem Wissen
      5. 12.1.5 Das internationale System unterliegt einem Transformationsprozess
    2. 12.2 Analytik und Aussagenlogik
      1. 12.2.1 Analytik
      2. 12.2.2 Aussagenlogik
    3. 12.3 Heuristik
      1. 12.3.1 Institutionalisierung und die Logik der Angemessenheit
        1. 12.3.1.1 Die Zurückhaltung gegenüber einem Einsatz nuklearer Waffen
      2. 12.3.2 Strukturwandel und Veränderungen der Interaktionsmuster
        1. 12.3.2.1 Der Strukturwandel im 17. Jahrhundert: ,Souveränität‘
        2. 12.3.2.2 Identitätswandel und neues Rollenverständnis der Sowjetunion
        3. 12.3.3 Kontrollfragen
  17. 13 Appendix
    1. 13.3.1 Ranglisten
      1. 13.3.1.1 Rangliste von Simon Hix (2004)
      2. 13.3.1.2 Rangliste nach dem Journal Citations Report & Journal Performance Indicators (2008)
        1. 13.3.1.3 Rangliste nach dem SJR – SCImago Journal & Country Rank (2014)
        2. 13.3.1.4 Rangliste nach persönlichem Dafürhalten
  18. Literatur
  19. Personen- und Sachregister