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IV Chinesische Menschenbilder
verweist - anders. Es zeigt auch, dass jeder in „vorgegebenen Rollen und Theaterstücken"
mit anderen umgeht, als ob man verschiedene Masken trägt und sich darum bemüht, sich auf
verschiedenen Lebensbühnen „besser oder passend", nach vorgegeben Rollen zu
präsentieren (vgl. Yang, K.-S., 1993, S. 100).
Es lässt sich zusammenfassen, dass das „Ich" von vielen Chinesen weiter in verschiedene
(Sub-)Kategorien unterschieden wird, wie zwischen kleinen vs. großen, zwischen privaten
vs. öffentlichen Ichs. Jeder besitzt die pluralistischen Ichs anhand des Prototyps „Fünf-Be-
ziehungen". Insofern ist die Sicht und das Bil ...