
3 (Re)Konstruktion der Sicht(en) gegenüber anderen
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Vor diesem Hintergrund drückt(e) man durch seine Tat und seine sprachliche Äußerung
nicht wirklich eigene Bedürfnisse, Meinungen und Wünsche aus. Es hat zur Folge gebracht,
dass die beiden ständig vermuten und gegenseitig schätzen müssen, was das Gegenüber
wirklich denkt. Falls man wirklich die Erwartung des Gegenübers erfüllt und etwas gegeben
hätte, muss es aber in einem hin-und-her-ziehenden-Prozess erfolgen (vgl. Yang, C.-F.,
200Id, S. 97).
Im Ausdruck der Höflichkeit sind „Sprachroutinen" charakterisierend, vor allem in vielen
Kommunikationssituationen. Viele Menschen im chinesische ...