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Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

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518 Kapitel 10: Überwachen von Leistung und Ereignissen
Abbildung 10.4 Anzeigen der Ergebnisse im Berichtsformat
Schnelltest
1. Auf welcher Registerkarte des Dialogfelds Eigenschaften von Leistungsüberwachung
stellen Sie ein, wie oft das Diagramm aktualisiert wird?
2. Welche Rechte braucht ein Benutzer, um Leistungsdaten im Remotezugriff zu über-
wachen?
Antworten zum Schnelltest
1. Sie stellen auf der Registerkarte Allgemein im Feld Diagrammelemente den Wert im
Feld Stichprobe alle ein, um festzulegen, wie oft das Diagramm aktualisiert wird.
2. Das Konto des Benutzers muss auf dem Remotecomputer mindestens Mitglied der
Gruppen Leistungsprotokollbenutzer und Ereignisprotokollleser sein.
Arbeiten mit der Zuverlässigkeitsüberwachung
Die bereits in Kapitel 8 vorgestellte Zuverlässigkeitsüberwachung überwacht die Stabilität
eines Computers. Computer, die nicht neu gestartet werden und keine Fehler verursachen,
werden als stabil eingestuft und erreichen (nach einiger Zeit) den maximalen Systemstabili-
tätsindex 10. Je mehr Neustarts oder Fehler auf einem Computer stattfinden, desto niedriger
wird die Systemstabilität. Der kleinste Indexwert ist 0. Der Systemstabilitätsindex ist kein
exaktes Maß für die Zuverlässigkeit, weil manchmal die Installation eines neuen Service
Packs oder eines Updates einen Neustart erfordert, was den Indexwert erst einmal senkt, das
System aber letztlich zuverlässiger macht, als es zuvor war. Die Zuverlässigkeitsüberwa-
chung liefert aber wertvolle Informationen darüber, welche Änderungen am System vorge-
nommen wurden, bevor ein Problem auftrat.
Die Zuverlässigkeitsüberwachung eignet sich, um sporadisch auftretende Probleme zu diag-
nostizieren. Wenn Sie beispielsweise eine Anwendung installieren, die dazu führt, dass das
Betriebssystem gelegentlich abstürzt, ist es schwierig, den Zusammenhang zwischen den
Abstürzen und der Anwendungsinstallation herzustellen. Abbildung 10.5 zeigt, wie die Zu-
verlässigkeitsüberwachung darauf hinweist, dass nach einem Systemupgrade Anwendungs-
fehler und ein genereller Stabilitätseinbruch begannen. Wenn Sie dieses Ergebnis in einem
Testnetzwerk bekommen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich nicht lieber mehr Informa-
tionen besorgen, bevor Sie das Upgrade in Ihrem Produktivnetzwerk installieren.
Lektion 1: Aufzeichnen von Leistungs- und Zuverlässigkeitsdaten 519
Abbildung 10.5 Die Zuverlässigkeitsüberwachung zeigt einen Einbruch des Systemstabilitätsindex
Sie öffnen die Zuverlässigkeitsüberwachung im Server-Manager, indem Sie die Zweige
Diagnose, Zuverlässigkeit und Leistung und Überwachungstools erweitern und dann Zuver-
lässigkeitsüberwachung auswählen. Stattdessen können Sie auch im Menü Ver wa lt un g den
Eintrag Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung wählen und dann auf Zuverlässigkeits-
überwachung klicken.
Grundlagen des Systemstabilitätsindex
Der Systemstabilitätsindex basiert auf Daten, die über die gesamte Lebensdauer eines Sys-
tems hinweg gesammelt werden. Zu jedem Tag wird im Systemstabilitätsdiagramm der
jeweilige Systemstabilitätsindex angezeigt. Der Systemstabilitätsindex ist ein gewichtetes
Maß, das aus der Zahl der Fehler über einen bestimmten, immer gleich langen Zeitraum be-
rechnet wird. Der Indexwert wird dabei über die letzten 28 Tage berechnet, auch wenn die
Ergebnisse für einen deutlich längeren Zeitraum angezeigt werden. Zuverlässigkeitsereig-
nisse im Systemstabilitätsbericht beschreiben die konkreten Fehler.
Vor Kurzem aufgetretene Fehler bekommen mehr Bedeutung zugemessen als länger zurück-
liegende Fehler. Daher macht sich eine Verbesserung durch einen langsam ansteigenden Sys-
temstabilitätsindex bemerkbar, nachdem ein Zuverlässigkeitsproblem beseitigt wurde. Tage,
an denen das System ausgeschaltet oder im Ruhezustand war, werden zur Berechnung des
Systemstabilitätsindex nicht herangezogen.
Stehen nicht genug Daten zur Verfügung, um einen verlässlichen Systemstabilitätsindex zu
berechnen, wird eine gepunktete Kurve im Diagramm angezeigt. Bis die Zuverlässigkeits-
überwachung Daten für 28 Tage zur Verfügung hat, wird der Systemstabilitätsindex daher
als gepunktete Kurve angezeigt, was zeigt, dass noch keine gültige Baseline vorhanden ist.
Sobald genug Daten aufgezeichnet wurden, um einen zuverlässigen Systemstabilitätsindex

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