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Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

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Lektion 1: Hyper-V 791
Lektion 1: Hyper-V
Hyper-V ist ein Rollendienst, der zu den x64-Versionen von Windows Server 2008 hinzuge-
fügt werden kann und wie Virtual PC oder Virtual Server 2005 den Betrieb von virtuellen
Computern ermöglicht. Hyper-V verwendet eine Technik namens Hypervisor, die dem virtu-
ellen Computer einen umfangreicheren Zugang zu den Hardwareressourcen eines Servers
erlaubt, als es unter Virtual PC oder Virtual Server 2005 möglich wäre.
Am Ende dieser Lektion werden Sie in der Lage sein, die folgenden Aufgaben auszuführen:
Konfigurieren virtueller Netzwerke
Angeben der Hardwarevoraussetzungen für eine Virtualisierung
Verwalten einer Server Core-Installation als virtuellen Host
Optimieren von Hyper-V
Veranschlagte Zeit für diese Lektion: 40 Minuten
Hyper-V
Hyper-V ist der Name des Hypervisors von Windows Server 2008, der den Computer in die
Lage versetzt, als Host für virtuelle Computer zu dienen. Ein Hypervisor ist eine Software-
schicht, die unterhalb des Betriebssystems angesiedelt ist. Er gewährt dem Host-Betriebs-
system und den Gastbetriebssystemen den gleichen Zugang zu den Hardwareressourcen.
Verfügbar ist die Serverrolle Hyper-V für die Server Core- und Standardkonfigurationen der
x64-Versionen von Windows Server 2008 Standard, Enterprise und Datacenter. Unter Win-
dows Web Server 2008 oder einer x86-Version von Windows Server 2008 können Sie die
Serverrolle Hyper-V dagegen nicht installieren. Hyper-V setzt voraus, dass bereits die
Hardware des Computers, auf dem es installiert werden soll, die Virtualisierung und den
Schutz vor der Ausführung von Daten unterstützt. AMD-V (mit NX) und Intel VT (mit XD)
unterstützen beide Hyper-V, wobei der Schutz vor der Ausführung von Daten auf den meis-
ten Computern erst im BIOS aktiviert werden muss.
Virtuelle
Server auch als VM-Hosts (Virtual Machine Hosts) oder virtuelle Hosts bekannt
können virtuelle Computer (virtual machines) aufnehmen, die in diesem Sinne auch „virtu-
elle Gäste“ (virtual guests) genannt werden. Auf virtuellen Gästen können unterschiedliche
Betriebssysteme ausgeführt werden. Was die Aktualisierungsprüfung 70-649 betrifft, können
Sie davon ausgehen, dass auf den virtuellen Gästen Serverbetriebssysteme wie Microsoft
Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 ausgeführt werden.
Die Virtualisierung von Servern hat gegenüber der herkömmlichen physischen Bereitstel-
lung folgende Vorteile:
Bessere Verfügbarkeit Es ist billiger, vorhandene Server zu virtualisieren und auf
einen hoch redundanten virtuellen Host zu verlegen, beispielsweise auf einen Hyper-V
Failover-Cluster, als eine vergleichbare Redundanzstufe für alle realen (physischen)
Servercomputer bereitzustellen, die in Ihrer Organisation verwendet werden. Anders
gesagt, es ist billiger, einen großen Server aufzubauen, auf dem viele virtuelle Compu-
ter betrieben werden, als eine große Zahl von kleinen Servern zu Clustern auszubauen.

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