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Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

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KAPITEL 16
Hohe Verfügbarkeit und Speicherung
Technische Verfahren zur Sicherstellung von hoher Verfügbarkeit wie Failover-Cluster und
Netzwerklastenausgleich helfen Ihnen bei dem Bemühen, die Verfügbarkeit der Server im
Netzwerk auch bei unerwarteten Ausfällen einzelner Computer sicherzustellen. In diesem
Kapitel erfahren Sie etwas über die verschiedenen technischen Verfahren zur Sicherstellung
der hohen Verfügbarkeit, die Sie bei der Bereitstellung von Windows Server 2008 einsetzen
können und mit denen Sie sicherstellen, dass die Server, für die Sie zuständig sind, für alle
Beteiligten praktisch immer erreichbar sind. Der zweite Teil dieses Kapitels handelt von
Speichergeräten, wobei der Schwerpunkt auf SANs liegt. SANs (Storage-Area Networks)
sind in mittleren und großen Netzwerken zunehmend gebräuchlich und ermöglichen es
Organisationen, die Datenspeicherung zu zentralisieren. Das vereinfacht die Versorgung
der Mitarbeiter mit Speicherplatz, weil Sie den erforderlichen Speicher von einem zentralen
Vorrat zuteilen können, statt in einem Server wieder einmal eine weitere Festplatte einbauen
zu müssen. Sollte der Speichervorrat knapp werden, können Sie zusätzliche Speichergeräte
zentral installieren und den zusätzlichen Platz nach Bedarf in der gesamten Organisation
zuteilen.
In diesem Kapitel abgedeckte Prüfungsziele
Konfigurieren hoher Verfügbarkeit
Konfigurieren des Speichers
Lektionen in diesem Kapitel:
Lektion 1: Konfigurieren hoher Verfügbarkeit .......................... 821
Lektion 2: Konfigurieren von Speicher für Windows Server 2008 ........... 840
Bevor Sie beginnen
Um die Lektionen dieses Kapitels durcharbeiten zu können, müssen Sie folgende Vorberei-
tungen getroffen haben:
Sie haben die Evaluierungsversion von Windows Server 2008 Enterprise Edition
installiert und konfiguriert, wie in der Einführung beschrieben.
Sie haben zwei Windows Server 2008 Enterprise-Mitgliedsserver mit den Namen
Wellington und Wangaratta zur Domäne contoso.internal hinzugefügt. Diese Compu-
ter sollten die IP-Adressen 10.0.0.25 (Wellington) und 10.0.0.35 (Wangaratta) haben.
Sie haben einen der Server, Wellington oder Wangaratta, mit fünf gleichen Festplatten
ausgestattet, von denen eine das Betriebssystem aufnimmt. Diese Konfiguration lässt
sich relativ leicht zusammenstellen, wenn man einen virtuellen Computer mit virtuel-
len SCSI-Festplatten ausrüstet.
820 Kapitel 16: Hohe Verfügbarkeit und Speicherung
Praxistipp
Orin Thomas
Hochverfügbarkeitslösungen neigen dazu, teuer zu sein. Erfahrungsgemäß ist es wesent-
lich einfacher, die Kosten für eine Hochverfügbarkeitslösung genehmigt zu bekommen,
wenn diese Lösung nicht für die Mitarbeiter einer Organisation vorgesehen ist, sondern
für den Chef. Bei der ersten Hochverfügbarkeitslösung, für die ich zuständig war, han-
delte es sich um einen Mailservercluster. Die Zentrale der Organisation, für die ich arbeitete,
war mit zwei Mailservern ausgerüstet. Auf einem Mailserver, der ausschließlich für den
Chef reserviert war, gab es ungefähr 50 Postfächer. Auf dem zweiten Mailserver, der von
allen anderen benutzt wurde, gab es ungefähr 300 Postfächer. Und jetzt raten Sie mal,
welcher Mailserver zu einem Cluster ausgebaut wurde.
Leider kann auch ein Cluster nicht in allen Fällen die Verfügbarkeit der Computer garan-
tieren. Einige Monate nach dem Aufbau des Mailserverclusters für den Chef rissen Arbei-
ter die Straße vor dem Nachbarhaus auf und unterbrachen das Stromkabel, mit dem das
gesamte Bürogelände versorgt wurde. Ich war zwar ziemlich sicher, dass ich alle Server
so konfiguriert hatte, dass sie sauber heruntergefahren wurden, wenn sie länger als einige
Minuten von der unterbrechungsfreien Stromversorgung mit Strom versorgt werden
mussten, aber nach Murphys Gesetz funktioniert das nicht überwachte saubere Herunter-
fahren nur, wenn es überwacht wird. Da ich sicherstellen wollte, dass tatsächlich alles so
ablief, wie es vorgesehen war, ging ich in den Serverraum hinunter. Leider hatte niemand
daran gedacht, auch die Beleuchtung des fensterlosen Serverraums im Keller hoch ver-
fügbar zu machen. Daher lernte ich nun, dass es wesentlich leichter ist, das skript-
gesteuerte Herunterfahren von Servern zu überwachen, wenn man nicht mit einem
geliehenen Feuerzeug als Lichtquelle durch einen dunklen Serverraum stolpern muss.

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