O'Reilly logo

Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

Stay ahead with the world's most comprehensive technology and business learning platform.

With Safari, you learn the way you learn best. Get unlimited access to videos, live online training, learning paths, books, tutorials, and more.

Start Free Trial

No credit card required

Lektion 2: Konfigurieren von Speicher für Windows Server 2008 843
Der Speicher-Manager für SANs kann nur Festplattenlaufwerks-Speichersubsysteme unter-
stützen, die die Virtual Disk Service 1.1-Spezifikation (VDS, Dienst für virtuelle Datenträ-
ger) unterstützen. VDS ist eine Gruppe von APIs (Application Programming Interfaces), die
eine Schnittstelle bilden, über die Sie Speichersubsysteme verwalten können. Sie müssen
den VDS-Hardwareanbieter auf dem Windows Server 2008-Computer installieren, bevor Sie
mit dem Speicher-Manager für SANs LUNs verwalten können. VDS-Anbieter sind von den
Herstellern der iSCSI- und Fibre Channel-Subsysteme erhältlich. Mit dem Befehl
diskraid
können Sie überprüfen, welche VDS-Anbieter auf einem Windows Server 2008-Computer
installiert sind.
Weitere Informationen Speicher-Manager für SANs
Weitere Informationen über den Speicher-Manager für SANs finden Sie auf der TechNet-
Webseite http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc755230.aspx.
Schnelltest
1. Wie viele 2 TByte-Festplatten sind für eine RAID 5-Datenträgergruppe erforderlich,
wenn die Gruppe 10 TByte Daten speichern soll?
2. Wie viele 2 TByte-Festplatten sind für eine RAID 10-Datenträgergruppe erforderlich,
wenn die Gruppe 10 TByte Daten speichern soll?
Antworten zum Schnelltest
1. Sechs Festplattenlaufwerke: fünf zur Speicherung der 10 TByte Nutzdaten und eine
zur Speicherung der Paritätsinformationen
2. Zehn Festplattenlaufwerke: fünf zur Speicherung der 10 TByte Nutzdaten und fünf
zur Spiegelung dieser Festplatten
Fibre Channel
Fibre Channel bietet leistungsfähige Block-E/A-Übertragungen von Speichergeräten aus
dem SAN. Fibre Channel basiert auf seriellem SCSI und ist eine weit verbreitete SAN-
Technologie. Fibre Channel-Geräte unterscheiden sich insofern von herkömmlichen paralle-
len SCSI-Geräten, als sie nicht um einen gemeinsamen Bus konkurrieren müssen. Fibre
Channel verwendet für die Weiterleitung der Daten zwischen Servern und Speichergeräten
spezielle Switches. Server greifen über HBA-Ports (Hostbusadapterports) auf LUNs zu. Sie
können im Speicher-Manager für SANs festlegen, welche HBA-Ports für LUN-Datenver-
kehr verwendet werden. Ports können Sie unter Angabe des WWN (World Wide Name)
manuell hinzufügen. LUNs, die für ein Fibre Channel-Festplattenspeichersubsystem erstellt
werden, werden direkt einem Cluster oder Server zugewiesen. Der Nachteil von Fibre Chan-
nel liegt darin, dass es spezielle Server-HBAs, Kabel und Switches erfordert. Die Hardware
ist sehr speziell und häufig arbeiten die Fibre Channel-Produkte eines Herstellers nicht in
vollem Umfang mit den Produkten eines anderen Herstellers zusammen.

With Safari, you learn the way you learn best. Get unlimited access to videos, live online training, learning paths, books, interactive tutorials, and more.

Start Free Trial

No credit card required