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Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

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844 Kapitel 16: Hohe Verfügbarkeit und Speicherung
iSCSI
Internet Small Computer System Interface (iSCSI) ist ein SAN-Protokoll, das TCP/IP ver-
wendet, um SCSI-Befehle von Clients (diese werden iSCSI-Initiatoren genannt) zu SCSI-
Speichergeräten zu übermitteln. Anders als bei Fibre Channel, bei dem LUNs bestimmten
Servern oder Clustern zugewiesen werden, werden LUNs bei iSCSI den iSCSI-Zielen zu-
gewiesen. Ein iSCSI-Ziel verwaltet die Verbindungen zwischen der iSCSI-Hardware und
den Servern, die darauf zugreifen. iSCSI hat gegenüber Fibre Channel den Vorteil, keine
spezielle Hardware wie spezielle Kabel oder Switches zu benötigen. Im Handel sind sogar
Produkte von Drittanbietern erhältlich, mit denen Sie einen Computer, auf dem ein Win-
dows-Betriebssystem ausgeführt wird, in ein eigenständiges iSCSI-Speichergerät konver-
tieren können.
Das iSCSI-Protokoll ermöglicht eine SAN-Verbindung über eine größere Instanz, als Fibre
Channel dies vermag, und ermöglicht es somit, Hosts über WAN-Verbindungen (Wide Area
Network) mit SAN-Ressourcen zu verbinden. Außerdem ist es bei iSCSI möglich, CHAP-
Authentifizierung und Verschlüsselung mit IPSec vorzusehen, was bei Fibre Channel nicht
möglich ist. Der Nachteil von iSCSI liegt in den Kosten für die Bereitstellung eines 10-
GByte-Switches und der Kabel. Allerdings darf man wohl davon ausgehen, dass diese Kos-
ten im Lauf der Zeit geringer werden, wenn sich LANs (Local Area Network) im Bereich
der Übertragungsraten weiterentwickeln.
Sie können den iSCSI-Initiator verwenden, der ebenfalls im Menü Verwaltung zu finden ist,
um einen Windows Server 2008-Computer mit einem vorhandenen iSCSI-Ziel zu verbinden.
Der iSCSI-Initiator ändert nicht die Eigenschaften des iSCSI-Fabrics oder der LUNs, son-
dern stellt eine Verbindung mit vorhandenen Ressourcen aus dem iSCSI-Ziel her. Um mit
dem iSCSI-Initiator eine Verbindung mit einem iSCSI-Ziel herzustellen, gehen Sie folgen-
dermaßen vor:
1. Öffnen Sie im Menü Ver wal tun g den iSCSI-Initiator.
Wenn Sie den iSCSI-Initiator zuvor noch nicht gestartet haben, werden Sie aufgefor-
dert, den iSCSI-Dienst so zu konfigurieren, dass er automatisch gestartet wird, und
eine Firewallausnahme einzurichten, damit der Dienst durch die Windows-Firewall
hindurch mit einem iSNS-Server (Internet Storage Name Service) kommunizieren
kann.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Suche des Dialogfelds Eigenschaften von iSCSI-
Initiator auf Portal hinzufügen und geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des
iSCSI-Ziels ein.
3. Klicken Sie auf der Registerkarte Ziele auf Aktualisieren. Nun sollte das iSCSI-Ziel
sichtbar sein. Klicken Sie auf Anmelden, um eine Verbindung mit dem Ziel herzustel-
len.
Es öffnet sich das Dialogfeld Am Ziel anmelden. Sie können den iSCSI-Initiator so
einstellen, dass er diese Verbindung nach jedem Start des Computers automatisch
wiederherstellt.
4. Öffnen
Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche Details das Dialogfeld Eigenschaften
von Ziel. Auf der Registerkarte Geräte (Abbildung 16.19)
können Sie sich ansehen,
welche Geräte im iSCSI-Ziel verfügbar sind.

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