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Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

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Lektion 2: Konfigurieren von Speicher für Windows Server 2008 845
Abbildung 16.19 iSCSI-Zielgeräte
Verwalten von Fabrics mit dem Speicher-Explorer
Fabric ist eine Bezeichnung für eine Netzwerktopologie, in der Speichergeräte durch einen
oder mehrere Datenpfade verbunden sind. iSCSI-Fabrics umfassen gewöhnlich mehrere
iSNS-Server. Fibre Channel-Fabrics enthalten gewöhnlich mehrere Fibre Channel-Switches,
die Server und Speichergeräte über virtuelle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen verbinden. In der
Konsole Speicher-Explorer, die im Menü Verw alt ung zugänglich ist (Abbildung 16.20),
können Sie iSCSI- und Fibre Channel-Fabrics anzeigen und verwalten.
Abbildung 16.20 Speicher-Explorer
Die meisten iSCSI-spezifischen Verwaltungsaufgaben, die Sie im Speicher-Explorer durch-
führen können, lassen sich auch im Tool iSCSI-Initiator erledigen. Mit der Konsole Spei-
cher-Explorer können Sie Informationen über die Server anzeigen, die mit dem SAN ver-
bunden sind, sowie Informationen über Fabric-Komponenten wie HBAs, Fibre Channel-
846 Kapitel 16: Hohe Verfügbarkeit und Speicherung
Switches, iSCSI-Initiatoren und iSCSI-Ziele. Außerdem können Sie mit diesem Tool die
iSCSI-Sicherheit konfigurieren, iSNS-Server hinzufügen und iSCSI-Zielportale konfigu-
rieren.
Weitere Informationen Speicher-Explorer
Weitere Informationen über den Speicher-Explorer finden Sie unter http://technet.microsoft.
com/de-de/library/cc731884.aspx.
Konfigurieren der SAN-Richtlinien mit Diskpart
Sie können das Befehlszeilenprogramm Diskpart im SAN-Kontext zur Konfiguration der
SAN-Richtlinien für einen Windows Server 2008-Computer verwenden. Die Standard-
richtlinie ist OfflineShared. Sie bewirkt, dass die freigegebenen SAN-Datenträger offline
und schreibgeschützt sind, während die Startdatenträger und die nicht freigegebenen
Datenträger online bleiben. Die Richtlinie OnlineAll bewirkt, dass alle SAN-Datenträger
online und nicht schreibgeschützt sind (read/write). Die Richtline OfflineAll hält alle
Datenträger bis auf den Startdatenträger offline und schreibgeschützt.
Prüfungstipp
Merken Sie sich, welche Arbeiten Sie im Speicher-Manager für SANs durchführen können.
Übung Konfigurieren von redundanten Festplatten
In dieser Übung führen Sie Aufgaben durch, wie sie anfallen, wenn Sie auf einem Windows
Server
2008-Server für Redundanz bei den Speichermedien sorgen. In der ersten Übung spie-
geln Sie das Volume, auf dem das Betriebssystem installiert ist. In der zweiten Übung rich-
ten Sie ein softwaregestütztes RAID-5-System für die Datenspeicherung ein. Die erste
Übung setzt voraus, dass Sie in Ihrem Server zwei separate Festplattenlaufwerke installiert
haben. Die zweite Übung erfordert neben dem Festplattenlaufwerk, auf dem das Betriebs-
system installiert wurde, noch drei weitere freie Festplattenlaufwerke.
Übung 1 Konfigurieren einer Festplattenspiegelung des Systemvolumes
In dieser Übung schützen Sie das Volume, auf dem das Betriebssystem installiert wurde, mit
einer Spiegelung.
1. Melden Sie sich mit dem Benutzerkonto Kim_Akers auf dem Server an.
2. Wenn sich die Konsole Server-Manager nicht automatisch öffnet, öffnen Sie sie im
Menü Ver wa l tun g.
3. Erweitern Sie den Knoten Speicher und wählen Sie Datenträgerverwaltung.
Die Datenträgerverwaltung zeigt eine Liste mit den Festplatten an, die am Server
angeschlossen sind (Abbildung 16.21).
Lektion 2: Konfigurieren von Speicher für Windows Server 2008 847
Abbildung 16.21 Datenträgerverwaltung
4. Klicken Sie Datenträger 1 mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann Online.
Dadurch wird die Festplatte online geschaltet.
5. Klicken Sie Datenträger 0 mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann Spiege-
lung hinzufügen. Im Dialogfeld Spiegelung hinzufügen wählen Sie Datenträger 1 und
klicken dann auf Spiegelung hinzufügen.
6. Lesen Sie die Warnung über die Konvertierung des ausgewählten Datenträgers von
einem Basisvolume in ein dynamisches Volume und klicken Sie auf Ja.
7. Überprüfen Sie nach der Synchronisation der neuen Spiegelung, ob ihr Zustand dem in
Abbildung 16.22 gezeigten Zustand entspricht, und fahren Sie dann mit Übung 2 fort.
Abbildung 16.22 Gespiegelte Festplatten
Übung 2 Konfigurieren von Software-RAID 5
In dieser Übung erstellen Sie auf einem RAID-5-Festplattensatz ein Volume. RAID 5 ist be-
sonders zur Datenspeicherung geeignet, weil es Redundanz und Leistungsvorteile bietet. Für
diese Übung brauchen Sie drei freie Festplatten. Wenn nur noch zwei Festplatten frei sind,
können Sie die Spiegelung aufheben, die Sie in Übung 1 erstellt haben, damit ein Laufwerk
für diese Übung frei wird.

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