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Aktualisieren Ihrer MCSA/MCSE-Zertifizierung auf Windows Server 2008 MCTS - Original Microsoft Training für Examen 70-648 und 70-649 by Ian L. McLean, Orin Thomas

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Antworten
Kapitel 1: Lernzielkontrolle
Lektion 1
1. Richtige Antwort: B
A. Falsch: Eine standortlokale IPv6-Unicastadresse identifiziert einen Knoten an
einem Standort oder Intranet. Sie entspricht einer privaten IPv4-Adresse wie bei-
spielsweise 10.0.0.1.
B. Richtig: Eine globale Unicastadresse (oder zusammenfassbare globale Unicast-
adresse) ist die IPv6-Entsprechung zur öffentlichen IPv4-Unicastadresse. Sie ist
global routingfähig und im IPv6-Abschnitt des Internets erreichbar.
C. Falsch: Eine verbindungslokale IPv6-Unicastadresse wird in einem lokalen Sub-
netz automatisch konfiguriert. Sie entspricht einer IPv4-APIPA-Adresse wie zum
Beispiel 169.254.10.123.
D. Falsch: Es gibt zwei spezielle IPv6-Adressen. Die unspezifizierte Adresse :: gibt
an, dass keine Adresse vorhanden ist; ihre Entsprechung in IPv4 ist die unspezi-
fizierte Adresse 0.0.0.0. Die Loopbackadresse ::1 identifiziert eine Loopback-
schnittstelle; sie ist das Gegenstück zur IPv4-Loopbackadresse 127.0.0.1. Keine
dieser beiden Adressen ist die IPv6-Entsprechung für eine öffentliche IPv4-
Unicastadresse.
2. Richtige Antwort: A
A. Richtig: Die Solicited-Node-Adresse besteht aus dem 104 Bit langen Präfix
ff02::1:ff (geschrieben als ff02::1:ff00:0/104), gefolgt von den letzten 24 Bits der
verbindungslokalen Adresse, in diesem Fall a7:d43a.
B. Falsch: Das 104 Bit lange Präfix wird zwar als ff02::1:ff00:0/104 geschrieben,
aber das /104 bedeutet, dass nur die vorderen 104 Bits (ff02::1:ff) benutzt wer-
den. Daher lautet die Solicited-Node-Adresse ff02::1:ffa7:d43a.
C. Falsch: Adressen, die mit fec0 beginnen, sind standortlokale Adressen, keine
Solicited-Node-Adressen.
D. Falsch: Adressen, die mit fec0 beginnen, sind standortlokale Adressen, keine
Solicited-Node-Adressen.
3. Richtige Antwort: D
A. Falsch: ARP ist ein Protokoll, das mit Broadcasts arbeitet. In IPv4 werden damit
MAC-Adressen in IPv4-Adressen aufgelöst. ND verwendet ICMPv6-Nachrich-
ten, um die Interaktion benachbarter Knoten zu verwalten.
B. Falsch: EUI-64 ist kein Protokoll, sondern ein Standard für 64-Bit-Hardware-
adressen.
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C. Falsch: DHCPv6 weist eine statusbehaftete IPv6-Konfigurationen zu. ND
verwendet ICMPv6-Nachrichten, um die Interaktion benachbarter Knoten zu
verwalten.
D. Richtig: ND verwendet ICMPv6-Nachrichten, um die Interaktion benachbarter
Knoten zu verwalten.
4. Richtige Antwort: A
A. Richtig: Eine Teredo-Adresse besteht aus einem 32-Bit-Teredo-Präfix. In Win-
dows Server 2008 (und Windows Vista) lautet dieses Präfix 2001::/32. Auf das
Präfix folgt die öffentliche IPv4-Adresse (32 Bit lang) des Teredo-Servers, der
bei der Konfiguration der Adresse geholfen hat. Die nächsten 16 Bits sind für
Teredo-Flags reserviert. Darauf folgen 16 Bits, die eine verschleierte Version
des externen UDP-Ports enthalten, über den der gesamte Teredo-Verkehr für die
Teredo-Clientschnittstelle geleitet wird. Die letzten 32 Bits speichern eine ver-
schleierte Version der externen IPv4-Adresse, über die der gesamte Teredo-Ver-
kehr für die Teredo-Clientschnittstelle geleitet wird. Die externe Adresse wird
verschleiert, indem sie in einer XOR-Operation mit 0xffffffff verkpft wird.
B. Falsch: Eine ISATAP-Adresse beginnt mit einem 64 Bit langen Unicastpräfix für
verbindungslokale, standortlokale, globale oder 6to4-global Adressen. Die nächs-
ten 32 Bits sind die ISATAP-Kennung 0:5efe. Die letzten 32 Bits enthalten die
IPv4-Adresse, entweder in Punkt-Dezimal oder hexadezimaler Notation. Die
IPv4-Adresse ist nicht verschleiert.
C. Falsch: Die IPv4-kompatible Adresse 0:0:0:0:0:0:w.x.y.z (oder ::w.x.y.z) wird
von Dual-Stack-Knoten benutzt, die über eine IPv4-Infrastruktur mit IPv6 kom-
munizieren. Die hinteren vier Oktette (w.x.y.z) stehen für die Punkt-Dezimal-
Darstellung einer IPv4-Adresse. Die IPv4-Adresse wird nicht verschleiert.
D. Falsch: Die IPv4-zugeordnete Adresse 0:0:0:0:0:ffff:w.x.y.z (oder ::fffff:w.x.y.z)
identifiziert einen reinen IPv4-Knoten gegenüber einem IPv6-Knoten. Sie weist
also IPv4-Geräten, die nicht zu IPv6 kompatibel sind, einen Platz im IPv6-
Adressraum zu. Die IPv4-zugeordnete Adresse wird niemals als Quell- oder
Zieladresse eines IPv6-Pakets verwendet. Die IPv4-Adresse ist nicht verschleiert.
5. Richtige Antwort: D
A. Falsch: Der Befehl
netsh interface ipv6 show address zeigt die IPv6-Konfiguration
für alle Schnittstellen an. Er konfiguriert keine IPv6-Adresse.
B. Falsch: Mit dem Befehl
netsh interface ipv6 add address fügen Sie eine IPv6-
Adresse zu einer IPv6-Konfiguration hinzu, etwa die Adresse eines DNS-Ser-
vers. Um eine statische IPv6-Adresse zu konfigurieren, benutzen Sie den Befehl
netsh interface ipv6 set address.
C. Falsch: Mit dem Befehl
netsh interface ipv6 set interface ändern Sie die Eigen-
schaften der IPv6-Schnittstelle, aber nicht ihre IPv6-Adresse. Um eine statische
IPv6-Adresse zu konfigurieren, benutzen Sie den Befehl
netsh interface ipv6 set
address.
D. Richtig: Mit
netsh interface ipv6 set address konfigurieren Sie eine statische
IPv6-Adresse.

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