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ArchiCAD 18 Praxiseinstieg by Detlef Ridder

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Kapitel 6
Elemente bearbeiten
204
Beim Anfahren des Startpunkts als letztem Punkt erscheint der Hammer-Cur-
sor, schließt die neue Polygonform und vollendet den Befehl.
Die neue Polygonform wird damit automatisch der bestehenden Form hinzu-
gefügt oder von ihr abgezogen.
Abb. 6.36: Polygonform wird abgezogen
Aus diese Art und Weise können Sie Deckendurchbrüche für Treppen erzeugen.
6.7 Der Zauberstab
Der ZAUBERSTAB hat seinen Namen wohl zu Recht, denn damit können Sie alle
möglichen Objekte zu bereits vorhandenen polygonalen Formen erstellen. Bei-
spielsweise kann damit zu vorhandenen Wänden die Decke erstellt werden oder
auch zu einem reinen Polygon- oder Linienzug. Diese polygonalen Formen dürfen
für Dächer und Decken auch offen sein. Die fehlende Seite wird dann vom Z
AU-
BERSTAB für das neue Element dann geradlinig ergänzt.
Der Z
AUBERSTAB arbeitet so, dass Sie nur in den Bereich hineinklicken müssen
und er dann von der Klickposition aus die Begrenzungen erkennt und das
gewünschte Element wie Decke, Unterzug oder Wand nach der gefundenen
Begrenzung erstellt.
Der Z
AUBERSTAB erkennt viele Elemente: Wände, Unterzüge, Decken, Dächer,
Schraffuren, Freiflächen, Linien, Bögen, Polylinien und Splines. Er kann auch Ele-
mente aus anderen Geschossen oder gesperrte Elemente oder Elemente außer-
halb des Arbeitsbereichs erkennen.
Tipp
Wenn Sie polygonale Formen mit Bogensegmenten brauchen, können Sie diese
nachträglich durch Umwandeln linearer Segmente über die P
ET-PALETTEN
erzeugen.
6.7
Der Zauberstab
205
Das Vorgehen mit dem ZAUBERSTAB läuft folgendermaßen:
In der Palette WERKZEUGKASTEN wählen Sie das zu erzeugende Element, z.B.
W
AND, aus.
Dann aktivieren Sie den ZAUBERSTAB entweder
aus der Palette KONTROLLFENSTER oder
im Menü PLANUNG|ZAUBERSTAB oder
ganz einfach über (Leertaste).
Nun klicken Sie in die Kontur hinein oder klicken sie an.
Das Objekt wird unmittelbar erstellt.
Abb. 6.37: Wand wird aus Polygon erstellt.
Tipp
Die Objekte werden mit dem ZAUBERSTAB manchmal so schnell erstellt, dass man
es kaum merkt. Gerade bei der Erstellung von Decken, deren Umriss ja unter der
vorgegebenen Geometrie liegt, läuft das ganz unmerklich ab. Danach erscheint
dann in der Statusanzeige sofort wieder die Anfrage nach dem ersten Punkt für die
nächste Decke. Oft meint man deshalb, die Erstellung hätte nicht geklappt.
Kapitel 6
Elemente bearbeiten
206
Abb. 6.38: Fertige Wand
Der ZAUBERSTABhlt standardmäßig ausgehend vom angeklickten Punkt die
nächstliegenden Begrenzungsobjekte. Sie können die Auswahl möglicher Grenz-
objekte aber noch verfeinern, indem Sie vorher die möglichen Begrenzungsob-
jekte markieren. Das Vorgehen sieht dann so aus:
Sie erstellen eine Vorauswahl der Begrenzungsobjekte, indem Sie das erste an-
klicken und weitere mit
(ª) und Klick hinzufügen.
Dann wählen Sie in der Palette WERKZEUGKASTEN den Elementtyp aus, der er-
stellt werden soll.
Nun aktivieren Sie den ZAUBERSTAB aus der Palette KONTROLLFENSTER.
Schließlich klicken Sie in die Kontur hinein. Der ZAUBERSTAB bildet nun die
Begrenzung lediglich aus den vorgewählten Objekten.
Das neue Element wird unmittelbar erstellt.
Tipp
Wenn Sie mit dem ZAUBERSTAB durch Hineinklicken Decken zu vorhandenen
Wänden erstellen, wird immer die Innenkante der Wände verwendet. Wenn Sie
umgekehrt zu einer vorhandenen Decke die Wände erstellen, wird die Konstruk-
tionslinie der Wand auf die Kanten der Decke positioniert.
6.7
Der Zauberstab
207
Abb. 6.39: ZAUBERSTAB mit vorgewählten Elementen
Sie können auch den ZAUBERSTAB verwenden, um direkt auf ein Konturobjekt zu
klicken. Der Z
AUBERSTAB sucht dann entlang der Kontur weitere anschließende
Elemente, bis sie geschlossen ist oder bis Konturknoten auftreten, an denen die
Fortsetzung nicht mehr eindeutig ist. Bei der Erzeugung von Wänden wird dort
aufgehört, wo mehrdeutige Verzweigungen beginnen, bei Decken wird die
innerste mögliche Kontur gewählt.
Abb. 6.40: ZAUBERSTAB bei automatischer Konturwahl

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