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Autodesk Maya 2015 - 3D-Animation vom Concept zum Final by Alexander Ostermann

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16.4 Der Maya Hardware Renderer
547
16.4 Der Maya Hardware
Renderer
Manche Dinge, wie z.B. Dynamics, können nicht auf herkömmliche Weise berech-
net werden. Dynamics werden Bild für Bild berechnet und dafür ist es auch nötig,
dass in der Software von einem Bild auf das nächste geschaltet wird. Da dies mit
dem Maya Software Renderer nicht möglich ist, gibt es den Hardware Renderer,
der von einem Bild auf das nächste schaltet und immer direkt aus der Render
View rendert. Dies bedeutet in etwa, dass der Viewport automatisch von der Soft-
ware auf das nächste Bild gestellt wird und dieses dann auch gerendert wird.
Abbildung 16.17
Das H
ARDWARE
R
ENDER-Menü
Die Einstellungen der Qualität sind dieselben wie beim Software Rendering, d.h.
es gibt alles von L
OW QUALITY bis PRODUCTION QUALITY WITH TRANSPARENCY. Beim
Hardware Renderer werden dabei aber die Werte für die Samples, in die das Bild
eingeteilt wird, die T
RANSPARENCY (also die Transparenz der Objekte) und die Auf-
lösung der Farben und Bumps verändert. So wird der Wert der C
OLOR RESOLUTION,
also der Auflösung der Farbe, und auch die Auflösung der Bump-Berechnung auf
RENDERING
Kapitel 16
548
einen höheren Wert gesetzt. Dadurch können im finalen Rendering die Kanten
der Objekte bei den Farbwechseln feiner dargestellt werden, in etwa wie das
Antialiasing beim Software Renderer. Als Beispiele können die Abbildung 16.18
und Abbildung 16.19 verglichen werden. Bei Abbildung 16.18 können eindeutig
Artefakte, die sich an den Rändern der Stühle und der Tischdecke befinden,
wahrgenommen werden. Dazu gibt es auch die Möglichkeit, den einzelnen Farb-
kanälen 8 oder 16 Bit zur Verfügung zu stellen, wodurch eine höhere Farbtiefe
erreicht werden kann.
Abbildung 16.18
Hardware Rendering mit
der Qualität auf P
REVIEW
gestellt
Abbildung 16.19
Hardware Rendering mit
der Qualität auf
P
RODUCTION gestellt
Durch die Veränderung des Wertes bei CULLING wird erreicht, dass Teile der Geo-
metrie im Bild nicht berücksichtigt und damit nicht gerendert werden. Ob das
Objekt gerendert wird oder nicht, hängt dabei nicht von der Entfernung zur
Kamera, sondern von der Größe des Objekts ab (Abbildung 16.20).
Wie auch beim Software Renderer können die Bilder aus dem Hardware Rende-
ring mit Motion Blur ausgegeben werden. Dabei kann der Motion Blur auch aus
mehreren aufeinanderfolgenden Bildern generiert werden. Beim Hardware Ren-
dering gibt es allerdings im Gegensatz zum Software Rendering nur 3D Motion
Blur und keinen 2D Motion Blur.

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